Letztes Update:
20201208135334

Thüringen: Keine gelockerten Corona-Regeln zu Feiertagen

12:10
08.12.2020
Die Corona-Kontaktbeschränkungen sollen in Thüringen über die Weihnachtsfeiertage und Silvester nicht gelockert werden. Darauf verständigte sich am Dienstag die rot-rot-grüne Landesregierung angesichts hoher Infektionszahlen. Der Vorschlag soll noch mit Landtag und Kommunen beraten werden.

Patrick Reichelt

Afghanistan schließt erneut Hochzeitshallen wegen Corona

11:38
08.12.2020
Afghanistan hat im Zuge steigender Corona-Fallzahlen erneut Hochzeitshallen geschlossen. Dies geht aus einem Kabinettsbeschluss hervor, den der Präsidentenpalast am Montagabend (Ortszeit) veröffentlichte. Das Gesundheitsministerium hatte den Schritt empfohlen, um die zweite Welle der Pandemie zu brechen.

Bislang sind in Afghanistan nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 48 000 Coronavirus-Infektionen und rund 1900 damit zusammenhängende Todesfälle nachgewiesen worden. Landesweit hatten sich einer Schätzung im August zufolge 31,5 Prozent der mehr als 30 Millionen Landesbewohner mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Dunkelziffer bei den Infektionen könnte damit im Millionenbereich liegen.

Maria Sandig

Woidke hält Corona-Maßnahmen trotz hoher Zahlen für ausreichend

10:49
08.12.2020
 Trotz der weiterhin hohen Infektionszahlen hält Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die bestehenden Regelungen auf regionaler Ebene für ausreichend. „Mir fehlt momentan keine Möglichkeit, die ich brauche von der Bundesregierung, um weiter agieren zu können“, sagte er am Dienstagmorgen im RBB-Inforadio. Den Ruf nach neuen bundesweiten Regeln in der Corona-Krise halte er deshalb für nicht „ganz nachvollziehbar“.

Gleichwohl seien die Zahlen weiterhin zu hoch, „sie sind zu hoch auch bei uns in Brandenburg“, sagte Woidke. „Die Konsequenzen sind in unseren Krankenhäusern ablesbar.“ Er verstehe daher, dass die Kanzlerin sich Sorgen mache. Das seien Sorgen, die er in Brandenburg auch habe. Wenn die Entwicklung so weitergehe, stoße das Land in drei bis vier Wochen an seine Grenzen. „Das müssen wir auf jeden Fall verhindern“, sagte er.

Noch in dieser Woche soll es Woidke zufolge deshalb eine weitere Ministerpräsidentenkonferenz geben. „Ich kann noch nicht genau sagen, an welchem Tag“, möglich sei aber der Donnerstag. Mit einigen Landeschefs, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (beide SPD), will Woidke sich am Dienstagabend abstimmen.

Maria Sandig