Letztes Update:
20201205082338
Kapitel

Freitag, 4. Dezember

Was am 4. Dezember wichtig war

21:27
04.12.2020
Bremen und Niedersachsen

Deutschland und die Welt
  • In den USA hat die Zahl der binnen 24 Stunden erfassten Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchststand erreicht. Am Donnerstag gab es 217 664 neue bestätigte Fälle.
  • Italien will mit strengen Regeln eine dritte Infektionswelle verhindern. Alle Skigebiete bleiben bis zum 6. Januar geschlossen, zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener, die als Touristen im Ausland waren und zurückkehren, und auch ausländische Touristen, die nach Italien einreisen, in eine 14-tägige Quarantäne. 
  • Der einstige Corona-Hotspot Spanien feiert im Kampf gegen das Virus beachtliche Erfolge. Die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen blieb erstmals nach zwei Monaten unter der Marke von 100.
  • Portugal hat seinen Corona-Notstand um zwei Wochen bis zum 23. Dezember verlängert. 

Patrick Reichelt

Corona-Krise: Italien soll ab Sonntag nur noch eine Rote Zone haben

21:17
04.12.2020
In vielen Teilen Italiens verbessert sich die Corona-Situation allmählich und der Druck auf die Krankenhäuser sinkt. Deshalb kündigte die Regierung in Rom am Freitag an, die Zahl der Roten Zonen mit strikten Ausgangsbeschränkungen stark zu reduzieren. Ab Sonntag soll dann nur noch die Region Abruzzen in Mittelitalien eine Rote Zone sein, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtete. Die Anordnungen dafür wolle Gesundheitsminister Roberto Speranza in Kürze erlassen.

Die bisher als rot eingestuften Regionen Toskana, Kampanien sowie das Aostatal und die Provinz Bozen-Südtirol würden in eine weniger strenge Risikozone (orange) wechseln, hieß es. Insgesamt gibt es drei Corona-Risikozonen. In Gelben Zonen gelten die geringsten Sperren.

Um Fortschritte im Kampf gegen die zweite Virus-Welle nicht wieder zu gefährden, hatte die Mitte-Links-Regierung für die direkte Weihnachtszeit bis ins neue Jahr verschärfte Reisebeschränkungen für alle Bürger erlassen. Diese gelten weiter, genau wie die nächtlichen Ausgangsverbote. Aber vorher haben viele der 60 Millionen Italiener und Italienerinnen erstmal etwas mehr Freiheit - auch um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. Dazu hatte Premier Giuseppe Conte die Bürger am Donnerstagabend bei einer Ansprache ausdrücklich ermuntert.

Patrick Reichelt