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Bundesweiter Aktionstag zu Maskenpflicht in Zügen und Bussen

07:53
01.12.2020
Ein bundesweiter Aktionstag soll Fahrgäste in Bahnen und Bussen mit Nachdruck auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckungen hinweisen. „Die Maskenpflicht ist unser wirkungsvollstes Mittel gegen Corona im öffentlichen Verkehr“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der Deutschen Presse-Agentur. Am kommenden Montag (7. Dezember) soll es dazu in ganz Deutschland Schwerpunktkontrollen auf bestimmten Strecken und an Bahnhöfen geben - bei der Deutschen Bahn durch Beamte der Bundespolizei und durch Bahn-Sicherheitspersonal. Der Bund rief die Länder dazu auf, am Aktionstag ebenfalls verstärkt in Bussen, U-Bahnen oder Straßenbahnen im Nahverkehr zu kontrollieren.

Vorgesehen sind laut Verkehrsministerium auch ergänzende Aktionen mit Aufklärung und Informationen an größeren Bahnhöfen. Scheuer sagte, um die Maskenpflicht konsequent durchzusetzen und das Vertrauen in die öffentlichen Verkehrsmittel zu stärken, seien bereits im Herbst koordinierte Kontrollen vereinbart worden. „Der bundesweite Aktionstag soll dies noch einmal deutlich unterstreichen.“

Max Seidenfaden

Weniger Unternehmen sehen Existenz durch Corona bedroht

07:34
01.12.2020
Rund 15 Prozent der deutschen Unternehmen fühlen sich durch die Corona-Krise in ihrer Existenz bedroht. Das sind sechs Prozentpunkte weniger als im Juni, als noch gut jeder fünfte Betrieb seinen Bestand gefährdet sah, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte.

Doch trotz der Verbesserung gibt es Branchen, in denen die Sorgen noch flächendeckend präsent sind. Laut dem Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, fühlen sich derzeit 86 Prozent der Reisebüros und Reiseveranstalter bedroht, 76 Prozent der Hotels und 62 Prozent der Gaststätten.

Auch bei den Metallerzeugern und -verarbeitern sind die Existenzsorgen mit 34 Prozent überdurchschnittlich hoch. Bei Druckereien sind es 29 Prozent, in der Werbebranche 27. Kaum Sorgen gibt es dagegen mit vier Prozent am Bau und einem Prozent in der Chemie, gar keine in der Pharmabranche.

Max Seidenfaden

Umstrittener Corona-Berater von Trump reicht Rücktritt ein

07:16
01.12.2020
 Der umstrittene Corona-Berater des amtierenden US-Präsidenten Donald Trump, der Radiologe Scott Atlas, hat seinen Rücktritt eingereicht. In einem Schreiben an Trump, das Atlas am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter veröffentlichte, schrieb er: „Ich habe hart gearbeitet und mich auf eins konzentriert - Leben zu retten und den Amerikanern helfen, durch diese Pandemie zu kommen.“

Der Radiologe arbeitete seit August für die US-Regierung. Nach übereinstimmenden Medienberichten wäre sein Vertrag nach 130 Tagen diese Woche ohnehin ausgelaufen. Seine Rücktrittserklärung nutze er nun, um sich gegen Kritik zu verteidigen. Er habe sich stets auf die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse gestützt und dies „ohne jegliche politische Abwägung oder Einflussnahme“ getan.

Max Seidenfaden