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20201127130633

Corona-Lage an Schulen insgesamt weiter relativ entspannt

12:27
27.11.2020
Trotz anhaltend hoher Corona-Zahlen ist die Lage an den Schulen nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) weiter relativ entspannt. Es gibt allerdings einen leichten Anstieg bei der Zahl geschlossener oder nur eingeschränkt arbeitender Schulen.

Von den rund 30 000 abgefragten Schulen im Land waren demnach zum Ende der vergangenen Woche 118 geschlossen, 12 mehr als in der Vorwoche. Eingeschränkten Präsenzbetrieb gab es an 3702 Schulen - dort waren etwa einzelne Klassen oder Lerngruppen im sogenannten Distanzunterricht, also zu Hause. In der Woche zuvor waren es 3320 Schulen.

Leicht gestiegen ist die Zahl der betroffenen Schüler, während sie bei den Lehrern leicht gesunken ist. Von den mehr als 10 Millionen Schülern in Deutschland waren Ende vergangener Woche 199 932 in Quarantäne (Vorwoche: 190 937), darüberhinaus waren 20 185 mit Corona infiziert (Vorwoche: 19 364). Bei den knapp 900 000 Lehrern gab es 3169 Corona-Fälle (Vorwoche: 3219), 11 598 waren darüberhinaus in Quarantäne (Vorwoche: 12 120).

Max Seidenfaden

Millionenbetrug mit Corona-Hilfen - Zahl der Verfahren nimmt zu

12:17
27.11.2020
Der Betrug mit zu Unrecht angeforderten Corona-Hilfszahlungen beschäftigt weiter die Ermittler. Bis Anfang November stieg die Zahl der Verfahren wegen dieses Verdachts in Niedersachsen auf fast 1200. Das waren knapp 150 mehr als einen Monat zuvor, wie das Justizministerium in Hannover am Freitag mitteilte. Insgesamt gehe es um rund 9,3 Millionen Euro (Vormonat: 8,2 Mio. Euro), die bereits als Fördermittel ausgezahlt wurden. Vorläufig sichergestellt wurden demnach bisher erst rund 880 000 Euro.

„Den Steuerzahlern, aber auch den ehrlichen Antragstellern schulden wir, dass wir die schwarzen Schafe erwischen“, machte Justizministerin Barbara Havliza (CDU) klar. Bisher haben die Staatsanwaltschaften in 110 Fällen eine Anklage erhoben oder einen Strafbefehl beantragt. 25 Verfahren wurden bereits rechtskräftig abgeschlossen, weitere 134 wurden eingestellt, weil die Ermittler eine Straftat nicht nachweisen konnten.

Ausgangspunkt der Verfahren sind häufig Verdachtsmeldungen der Förderbank des Landes, der NBank, die die Corona-Hilfen auszahlt.

Max Seidenfaden