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20201124100916

Vorerst keine Corona-Lockerungen für den Sport geplant

09:35
24.11.2020
Der Sport darf vorerst nicht auf Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. Die Bundesländer plädieren dafür, den Ende Oktober verfügten Teil-Lockdown zunächst bis zum 20. Dezember bundesweit aufrechtzuerhalten. Dies geht aus der Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten für die Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Für den Profi-Sport würde dies konkret bedeuten, dass der Ligen-Betrieb nur mit Geisterspielen fortgesetzt werden kann. Nach dem Fußball, Handball, Basketball und Volleyball will auch die Deutsche Eishockey-Liga am 17. Dezember in die Saison starten. Weiterhin ruhen soll der Amateursport.

Die Profivereine dürfen aber neben der Saisonfortsetzung auch auf eine Verlängerung der Hilfsmaßnahmen durch den Bund bis zur Mitte des kommenden Jahres hoffen. Die Regelung solle für diejenigen Wirtschaftsbereiche gelten, „die absehbar auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen, ohne von Schließungen betroffen zu sein“, heißt es in dem Papier der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten.

Jan-Felix Jasch

Tokios Gouverneurin: Tun alles für sichere Olympische Spiele

09:27
24.11.2020
Die Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, ist trotz der wieder stark zunehmenden Corona-Infektionen zuversichtlich, im kommenden Jahr sichere Olympische Spiele ausrichten zu können. Als Gastgeber werde man „alle möglichen Maßnahmen“ ergreifen, die Sicherheit für die Athleten und anderen Beteiligte zu gewährleisten, sagte Koike am Dienstag vor Journalisten. Sie erwarte, dass die Spiele und die anschließenden Paralympics als Modell für künftige Olympische Spiele in der Nach-Corona-Ära dienen werden.

Japan erlebt in jüngster Zeit wieder eine deutliche Zunahme der Neuinfektionen, und auch in Tokio sind die Fälle zuletzt wieder angestiegen. Dennoch steht die Nummer Drei der Weltwirtschaft vergleichsweise noch gut da. Praktisch jeder Bürger in dem 127-Millionen-Land trägt eine Mundschutzmaske. Koike sieht in diesem Verhalten der Bürger einen wesentlichen Grund, warum Japan drastische Infektionszahlen wie in den USA oder Europa erspart geblieben sind.

Jan-Felix Jasch