Die Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie muss nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Bürgern Planungssicherheit bis ins nächste Jahr bringen. „Die Bürgerinnen und Bürger wollen wissen, was in den nächsten vier bis sechs Wochen gilt und was die Maßstäbe sind“, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). „Das heißt: Wir müssen am Mittwoch eine bestmögliche Perspektive für den Zeitraum bis nach dem Jahreswechsel geben.“ Auch aus Gesprächen mit der Wirtschaft wisse er, dass es den Betroffenen insbesondere um Planungssicherheit gehe.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) weitete den Zeithorizont noch aus. Er mahnte in den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag): „Wir wollen auf der anderen Seite erreichen, dass wir jetzt nicht einen Zeitraum von beispielsweise 14 Tagen in den Blick nehmen, sondern wirklich bis zum März denken und sagen, wie kommen wir in die Zeit, wie müssen die Hilfen aussehen für die Unternehmen, für die Gastronomen, für die Hotellerie und unter welchen Umständen können wir dann auch wieder von Lockerungen reden.“