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Keine Betten mehr: Athen nimmt Privatkliniken in die Pflicht

17:52
20.11.2020
Zwei Privatkliniken in Thessaloniki müssen auf Anordnung der griechischen Regierung seit Freitag 200 Plätze für Corona-Patienten zur Verfügung stellen. Möglich wurde dies durch ein kürzlich verabschiedetes Pandemie-Gesetz. Die Anordnung erfolgte, nachdem sich die neun Privatkliniken in Thessaloniki geweigert hatten, Corona-Patienten aufzunehmen. In der Hafenstadt sind in den staatlichen Krankenhäusern nur noch acht Corona-Intensivbetten frei, berichtete die Tageszeitung „Kathimerini“ am Freitag. In Athen seien es nur noch 45.

Der griechische Privatklinik-Verband begründete die Weigerung zur Aufnahme von Corona-Patienten damit, dass die Kliniken nicht für Corona ausgestattet seien. Es mangele an Möglichkeiten, die Patienten zu isolieren, auch sei das Personal nicht für die Behandlung dieser Kranken geschult. „Menschenleben werden gefährdet“, warnte Verbandschef Grigoris Sarafianos am Freitag im Fernsehsender Skai. Man habe stattdessen angeboten, den staatlichen Krankenhäusern 1000 andere Patienten abzunehmen.

Jan-Felix Jasch

160 Neuninfektionen in Bremen

16:38
20.11.2020
Das Gesundheitsamt Bremen meldete am Freitag 174 Neuninfektionen mit dem Coronavirus im Bundesland. 160 Infektionen entfallen auf die Stadt Bremen, 14 auf Bremerhaven. Außerdem ist ein weiterer Mensch tot, damit sind nun 105 Menschen an den Folgen des Virus gestorben. 159 Menschen wurden als genesen gemeldet, insgesamt gelten somit derzeit 2049 als infiziert. 

Im Land Bremen müssen aktuell 180 Personen stationär versorgt werden, davon 40 auf Intensivstationen. 29 der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden. Bei mindestens 56 Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Jan-Felix Jasch

Corona - Hochschulen fürchten Rückgang internationaler Kooperationen

15:45
20.11.2020
Deutlich mehr deutsche Hochschulen als vor der Corona-Pandemie befürchten laut einer Umfrage einen Rückgang internationaler Kooperationen. Laut der am Freitag veröffentlichten aktuellen Ausgabe des Hochschul-Barometers teilten mehr als 60 Prozent der befragten Hochschulleitungen derartige Sorgen. Vor der Pandemie hatte der Anteil noch bei etwas über 20 Prozent gelegen.

Neun von zehn Hochschulen befürchteten zudem, dass eine sich verschlechternde wirtschaftliche Lage zur Herausforderung wird. Vor der Pandemie waren es knapp drei Viertel gewesen. Die deutliche Mehrheit der Hochschulen - knapp 90 Prozent - war der Meinung, gut durch das digitale Sommersemester gekommen zu sein.

Die Hochschulen hatten das zurückliegende Sommersemester im April wegen der Corona-Pandemie als „Online-Semester“ begonnen. Lehrveranstaltungen fanden beispielsweise über Konferenz-Apps statt, Aufgaben wurden über Online-Plattformen vergeben.

Jan-Felix Jasch