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20201119211435

Mehr als 1800 Corona-Tote und 170.000 Neuinfektionen in den USA

08:58
19.11.2020
Die Zahl der Toten mit einer Coronavirus-Infektion in den USA ist auf den höchsten Wert seit Anfang Mai gestiegen. Am Mittwoch meldeten die Behörden 1848 Tote binnen 24 Stunden, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore vom Donnerstagmorgen (MEZ) hervorging. Auch die Zahl der bestätigten Neuinfektionen erhöhte sich mit 170.161 Fällen weiter. Am gleichen Tag in der Vorwoche waren es noch rund 143.000 gewesen. Der bislang höchste Wert war am Freitag registriert worden, als mehr als 177.000 Neuinfektionen gemeldet wurden.

Erst am Mittwoch hatten die USA nach Angaben der JHU die Viertelmillion-Marke bei der Zahl der Toten überschritten. Seit Beginn der Pandemie starben 250.537 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die meisten Todesfälle wurden in den Bundesstaaten New York, Texas und Kalifornien gemeldet. Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 11,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Jan-Felix Jasch

Leere Fußgängerzonen in Niedersachsen

08:12
19.11.2020
Der Einzelhandel in Niedersachsen beklagt in der Corona-Krise zum Start des Weihnachtsgeschäfts leere Fußgängerzonen. Obwohl anders als im Frühjahr die Geschäfte während des Teil-Lockdowns nicht schließen müssen, blieben die Kunden weg, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Handelsverbands Hannover, Monika Dürrer, der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

„In den Fußgängerzonen registrieren wir einen durchschnittlichen Rückgang der Passantenzahlen um etwa 43 Prozent.“ Dies betreffe die Landeshauptstadt gleichermaßen wie Mittelzentren wie Hameln oder Celle. Dabei sollte seit Mitte November im Handel das Weihnachtsgeschäft laufen, das für viele Händler bis zu
30 Prozent des Jahresumsatzes ausmacht. Hohe Infektionszahlen und der Aufruf an die Bevölkerung, Alltagskontakte zu reduzieren, seien Auslöser des Kundenrückgangs, so Dürrer.

Nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammer (IHK) muss ausbleibende Laufkundschaft nicht zwangsläufig in gleichem Umfang Umsatzeinbußen bedeuten. Viele Geschäfte bedienten auch den Onlinehandel, lieferten in der Corona-Krise Waren direkt zum Kunden oder hielten Bestellungen zur Abholung bereit, sagte IHK-Expertin Maike Bielfeldt der Zeitung.

Anna Zacharias