Letztes Update:
20201118114608

Coronavirus: Lettlands Regierungschef vorsorglich in Selbstisolation

11:45
18.11.2020
Lettlands Regierungschef Krisjanis Karins hat sich vorsorglich in Quarantäne begeben, weil er möglicherweise Kontakt mit einem Corona-Infizierten gehabt hatte. „Ich war in Kontakt mit einer Person, bei der Covid-19-typische Symptome aufgetreten sind. Bis ich das Testergebnis erhalte, habe ich mich selbst isoliert und werde aus der Ferne arbeiten, um das Risiko für die Gesundheit meiner Mitmenschen zu verringern“, schrieb er am Dienstagabend auf Twitter.

Karins hatte sich bereits im Frühjahr einmal aus ähnlichen Gründen in Selbstisolation begeben. Sein Corona-Test fiel später negativ aus. In einem weiteren Tweet rief Karins seine Landsleute dazu auf, an einem Strang zu ziehen und verantwortungsbewusst zu handeln. „Die Ausbreitung von Covid-19 wird immer gefährlicher. Wenn die Infektionen nicht zurückgehen und die Arbeitsbelastung der Kliniken weiter zunimmt, ist die Einführung zusätzlicher Einschränkungen unvermeidlich“, schrieb der Regierungschef des baltischen EU-Landes. 

Jan-Felix Jasch

Corona-Lage in Belgien verbessert sich

11:01
18.11.2020
Nach gut zwei Wochen Teil-Lockdown im heftig vom Coronavirus getroffenen Belgien weisen dort mittlerweile wieder alle Indikatoren in die richtige Richtung. Nach vorläufigen Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde Sciensano vom Mittwoch wurden zuletzt 772,5 neue Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen 14 Tagen gezählt - das ist ein Rückgang um 57 Prozent. In der vergangenen Woche wurden landesweit täglich im Schnitt gut 4800 Fälle registriert. Ende Oktober waren es teils mehr als 22 000 gewesen.

Erstmals in der zweiten Welle nahm im Tagesdurchschnitt der vergangenen Woche nun auch die Zahl der an oder mit dem Coronavirus Gestorbenen ab. Nach Angaben vom Mittwoch lag sie zuletzt bei knapp 185 und somit 4,6 Prozent niedriger als noch in der Vorwoche.

Jan-Felix Jasch

Proteste in Berlin - Polizei geht gegen Maskenpflicht-Verstöße vor

10:43
18.11.2020
Bei den Protesten gegen die Corona-Auflagen greift die Polizei in Berlin wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht ein. Mehr als 30 Anzeigen seien zunächst gestellt worden, weil Demonstranten keinen Mund-Nasen-Schutz trugen und wegen des Verdachts auf Attest-Fälschung, wie die Polizei am Mittwoch via Twitter mitteilte. „Wir handeln mit Augenmaß und suchen immer zunächst das Gespräch. Vorsätzliche Verstöße dulden wir nicht“, hieß es. Bei den Versammlungen gilt die Maskenpflicht. Diese Auflage werde viel zu schlecht eingehalten, teilte die Polizei mit.

Mehrere angemeldete Demonstrationen direkt vor dem Reichstagsgebäude im sogenannten befriedeten Bezirk verbot das Bundesinnenministerium. Die Polizei sperrte den Bereich daher weiträumig ab.

Jan-Felix Jasch