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20201114174341

Alle Corona-Tests beim deutschen Team vor Ukraine-Spiel negativ

16:40
14.11.2020
Beim bangen Warten auf eine Entscheidung über die Austragung des Länderspiels der Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine kam aus dem DFB-Quartier wenige Stunden vor dem geplanten Anpfiff eine positive Nachricht. Bei der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw seien erneut alle Testungen „negativ ausgefallen“, teilte der Verband vor der Nations-League-Partie am Samstagabend (20.45 Uhr) in Leipzig mit: „Dies gilt für Spieler, Trainer und Betreuer.“ Die Laborergebnisse hätten den DFB-Tross am Samstagmittag erreicht.

Nach fünf positiven Corona-Tests in der Delegation der Ukraine steht eine mögliche Absage der Partie im Raum. Am Samstagnachmittag soll es eine notwendige weitere Testreihe beim DFB-Gegner geben. Bis dahin wird die Stadt Leipzig nach Angaben eines Sprechers keine Quarantäne für das ganze Team anordnen. Sie habe sich vergewissern können, dass die vier mit dem Virus infizierten Spieler und der Teammanager keine zu engen Kontakte zum Rest der Delegation hatten. Das ukrainische Team verbrachte den Tag im abgeschirmten Hotel in der Innenstadt.

Jan-Felix Jasch

Schärfere Corona-Maßnahmen in sächsischen Hotspot-Gebieten angedacht

16:00
14.11.2020
Angesichts stark gestiegener Infektionszahlen sind in den besonders betroffenen Landkreisen in Sachsen schärfere Corona-Maßnahmen vorgesehen. So könnten Krankenhäuser und Pflegeheime ihre Besuchsregeln weiter einschränken und es könnte ein Betretungsverbot für Eltern in Kindergärten und Schulen erlassen werden, teilte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) nach einer Videokonferenz mit den Landräten und Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Samstag mit. „Das Infektionsgeschehen im Landkreis Bautzen und im Erzgebirgskreis ist so breit und hoch, dass nur die konsequente Kontaktunterbrechung hilft“, erläuterte Kretschmer.

Der Landkreis Bautzen hatte nach eigenen Angaben am Samstag einen Inzidenzwert von 314 Infektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen und zählt zu den am stärksten betroffenen Kreisen in Deutschland. Am Vortag hatte der Wert noch bei knapp 350 gelegen. Auch die Situation in den örtlichen Kliniken wird immer prekärer, zudem sind viele Pflegeheime betroffen. Derzeit werden 110 Corona-Patienten auf einer Normalstation, 24 auf einer Intensivstation behandelt.

Jan-Felix Jasch

Altmaier lehnt Heils Kompromissvorschlag zum Homeoffice ab

15:19
14.11.2020
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier lehnt auch eine abgewandelte Form eines möglichen Rechtsanspruchs auf Homeoffice ab. In der „Bild am Sonntag“ erteilte der CDU-Politiker einem Kompromissvorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) im Streit um ein mögliches Homeoffice-Recht eine Absage. „Ich habe keinerlei Sympathie für Rechtsansprüche, die nur einigen wenigen Arbeitnehmern zugutekommen“, sagte Altmaier der Zeitung und blieb damit bei seiner bisherigen Position. „In Corona-Zeiten sollten die Unternehmen so viel Homeoffice ermöglichen, wie es nur irgendwie geht, und das tun sie ja auch“, sagte Altmaier. Aber dies sei eine Ausnahmesituation. „Der Gesetzgeber sollte nicht alles mit Regularien verpflichtend bestimmen.“

Heil war am Samstag in der Debatte um ein Recht auf Homeoffice einen Schritt auf die CDU/CSU zugegangen. „Da die Union bei dieser Frage offensichtlich noch nicht im Jahre 2020 angekommen ist, bin ich bereit, den Anspruch auf 24 Tage Homeoffice im Jahr zurückzustellen“, sagte Heil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). „Mein Vorschlag ist: Lasst uns jetzt zumindest gemeinsam einen modernen Rahmen für mobile Arbeit beschließen. Es geht mir darum, dass wir weiterkommen“, sagte Heil.

Jan-Felix Jasch