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20201112091322

Erster lokaler Corona-Fall in Neuseeland seit August

09:03
12.11.2020
In Neuseeland ist erstmals seit August wieder ein lokal übertragener Corona-Fall bestätigt worden. Derzeit werde überprüft, wo sich die junge Frau in der Metropole Auckland angesteckt haben könnte, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit. Im Geschäftszentrum der Stadt wurden die Menschen aufgefordert, wenn möglich zunächst im Homeoffice zu arbeiten.

Neuseeland sei aber weiter in einer „sehr starken“ Position, um das Virus im Griff zu haben, sagte der neue Minister für Covid-19-Bekämpfung, Chris Hipkins. „Im Rest der Welt tobt Covid-19 weiter und wird noch einige Zeit eine erhöhte Bedrohung darstellen.“ Der Pazifikstaat hatte das Virus im Oktober bereits zum zweiten Mal für besiegt erklärt. Die Menschen dort sind zu einer weitgehenden Normalität zurückgekehrt und brauchen nicht einmal Masken zu tragen.

Jan-Felix Jasch

Spahn: Keine Feiern mehr in diesem Winter

07:54
12.11.2020
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht auch über die aktuellen Maßnahmen im November hinaus von coronabedingt harten Einschränkungen aus. „Wir müssen es miteinander schaffen, durch diesen Winter insgesamt zu kommen mit niedrigeren Zahlen auf einem niedrigeren Niveau“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im RBB-Inforadio mit Blick auf die Infektionszahlen.

Veranstaltungen mit mehr als 10 bis 15 Personen wie Weihnachtsfeiern oder andere Geselligkeiten sehe er „in diesem Winter nicht mehr“. Wenn die Infektionszahlen zurückgehen sollten, „heißt das nicht, ab Dezember oder Januar kann es wieder richtig überall losgehen mit Hochzeitsfeiern oder Weihnachtsfeiern als wäre nichts gewesen“. Die Lage verlange Geduld: „Dieses Virus hat sehr lange Bremsspuren.“

Jan-Felix Jasch

Gesundheitsämter können Kontaktnachverfolgung nicht mehr leisten

07:25
12.11.2020
Angesichts der hohen Infektionszahlen in Niedersachsen können einige Gesundheitsämter keine flächendeckende Kontaktnachverfolgung mehr gewährleisten. „Das Gesundheitsamt hat wegen der hohen Fallzahlen zunehmend Schwierigkeiten bei der Verfolgung der Kontakte“, sagte ein Sprecher des Landkreises Osnabrück der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Wenn Mitarbeiter aus medizinischen oder pflegerischen Berufen betroffen seien, werde in diesen Fällen bevorzugt recherchiert.

Für den Kreis Verden erklärte ein Sprecher, dass mit einem Wert von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche eine Nachverfolgung aller Infektionsketten innerhalb von 48 Stunden nicht mehr möglich sei. Das Gesundheitsamt setze daher seine Schwerpunkte auf die Isolierung der Infizierten sowie auf den Schutz von Gemeinschaftseinrichtungen und Risikogruppen.

Jan-Felix Jasch