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20201112070628
Kapitel

Mittwoch, 11. November

Das war am Mittwoch, 11. November, wichtig

21:58
11.11.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • 217 Neuinfektionen hat das Bremer Gesundheitsressort für das Land Bremen am Mittwoch vermeldet. Erstmals seit Ende Oktober fiel die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt Bremen unter die 200er-Marke.
  • Fast die Hälfte der niedersächsischen Gesundheitsämter erhält in der Corona-Krise bereits Unterstützung von der Bundeswehr. Derzeit sind 244 Soldatinnen und Soldaten in Niedersachsen im Corona-Einsatz, wie die Bundeswehr mitteilte.
  • In Niedersachsen hat es seit Beginn des Schuljahres Ende August bereits 1900 positive Corona-Tests bei Schülern gegeben.
Deutschland und die Welt: 
  • In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut 18.487 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Im Vergleich zum Mittwoch vergangener Woche ist der Wert etwas höher. Zu dem Zeitpunkt hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 17.214 gelegen.
  • Italien hat die Schwelle von einer Million registrierter Corona-Fälle überschritten und einen neuen Höchstwert bei der Zahl der mit dem Coronavirus Gestorbenen erreicht. 
  • In Großbritannien sind innerhalb eines Tages knapp 600 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Jan-Felix Jasch

Regierung: Kein Alkohol mehr in schwedischen Lokalen nach 22.00 Uhr

21:43
11.11.2020
Schwedens Regierung will wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen den Verkauf von Alkohol in Gaststätten nach 22.00 Uhr verbieten. Bars und Kneipen müssen eine halbe Stunde später zudem schließen. Das kündigte Ministerpräsident Stefan Löfven am Mittwoch an. „Alle Indikatoren zeigen in die falsche Richtung“, sagte er auf einer Pressekonferenz. Das Verbot soll am 20. November in Kraft treten und bis Ende Februar andauern. In Stockholm verboten die Behörden Besuche in Altenheimen, um Übertragungen einzudämmen.

Schweden hat mit seinem Sonderweg in der Corona-Krise international Schlagzeilen gemacht. Dort gibt es im Ländervergleich weniger Einschränkungen: Restaurants und Kneipen dürfen die Bürger dort weiterhin besuchen, allerdings mit maximal acht Personen am selben Tisch. Darüber hinaus gelten in vielen Regionen des Landes eindringliche Empfehlungen, Kontakte, den Nahverkehr und Veranstaltungen zu vermeiden. Das Land setzt vor allem auf die Vernunft jedes Einzelnen.

Max Seidenfaden