Letztes Update:
20201103190936

Bremer halten sich an Corona-Regeln

14:58
03.11.2020
Im Teil-Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie haben sich die Menschen in Bremen überwiegend an die neuen Regeln gehalten. 153 Menschen seien von Polizei und Ordnungsamt angesprochen worden, damit sie beispielsweise den Mund-Nasen-Schutz richtig aufsetzen, sagte eine Sprecherin der Bremer Innenbehörde am Dienstag.

In 59 Fällen habe es Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten gegeben. Betriebe mussten den Angaben zufolge seit Beginn des Teil-Lockdowns am Montag nicht geschlossen werden. Überprüft wurden etwa Maskenpflichtzonen, Haltestellen und die Gastronomie.

In einem Fall im Nahverkehr habe sich ein Betroffener geweigert, die Mund-Nasen-Bedeckung aufzusetzen, sagte die Sprecherin. Dieser musste dann mit aufs Revier.

Maria Sandig

Umfrage: Zeitschriftenpreise in Corona-Krise weitgehend stabil

14:23
03.11.2020
Die Preise für Zeitschriften sind in der Corona-Krise einer Befragung zufolge in vielen Verlagshäusern in Deutschland stabil geblieben. 71 Prozent planten keine Anpassung von Preisen zur Bewältigung der Krise, wie aus einer am Dienstag vorgestellten Studie des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) zu Verlagstrends hervorgeht. Sie entstand in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft KPMG und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Bei der Online-Befragung im März und Juni machten insgesamt 116 Verlage mit. Sie stehen für Publikumszeitschriften (48 Prozent), Fachzeitschriften (21 Prozent), Zeitungen (9 Prozent) sowie sonstige Produkte wie Anzeigenblätter und Bücher (22 Prozent).

12 Prozent der befragten Verlage gaben an, Preisanpassungen eingeleitet zu haben und 15 Prozent planten solche Schritte für die Folgemonate.

Maria Sandig

Scholz zu Corona-Hilfen: „Es wird schon an alle gedacht.“

13:10
03.11.2020
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat bekräftigt, dass die Corona-Hilfen im Zusammenhang mit dem Teil-Lockdown im November möglichst vielen Betroffenen zugute kommen sollen. „Es wird schon an alle gedacht“, sagte er am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“.

Er verwies auf flexible Regelungen etwa für Solo-Selbstständige mit schwankendem Einkommen. Sie sollen auch ihren durchschnittlichen Jahresumsatz zugrunde legen können. Menschen, die ihr Geschäft erst später gegründet haben, sollen statt des Novembers 2019 auch einen Bezugsmonat aus dem laufenden Jahr festlegen können.

Ab wann die Hilfen zur Verfügung stehen werden, konkretisierte er nicht. „Wir versuchen, alle Klärungen in dieser Woche zustande zu kriegen.“ Anschließend müssten die Programme entwickelt werden, damit die Hilfen über eine Internetplattform beantragt werden können.

Jan-Felix Jasch