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20201103190936

Mehr Städte und Kreise in Niedersachsen werden Risikogebiet

12:44
03.11.2020
In Niedersachsen überschreiten immer mehr Landkreise und kreisfreie Städte die kritische Schwelle von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Am Dienstag lagen nur noch 10 von 45 Regionen unter diesem Wert, wie aus Daten des Sozialministeriums in Hannover hervorgeht. Am Montag waren es noch 12 Gebiete. Ab einer Schwelle von 50 Neuinfektionen gilt ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt als Corona-Risikogebiet.

In 14 Regionen liegt die Sieben-Tages-Inzidenz mittlerweile über der Schwelle von 100. Regional weisen die Kreise Cloppenburg mit 288,8 und Vechta mit 264,0 die höchsten Werte auf. Dahinter folgt die Stadt Delmenhorst mit 197,3 Fällen. Insgesamt gesehen steht auch das Land Niedersachsen mit einer durchschnittlichen Sieben-Tages-Inzidenz von 99,8 an der 100er-Schwelle.

Auch die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen steigt weiter. Die Gesundheitsämter meldeten einen Anstieg um 1027 Fälle, damit wurden landesweit inzwischen 39 741 Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt. 769 Menschen mit einer Corona-Infektion sind gestorben.

Jan-Felix Jasch

Corona-Krankenstand führt zu einzelnen Engpässen an Hamburger Schulen

12:19
03.11.2020
An Hamburger Schulen kommt es wegen coronabedingter Ausfälle von Lehrkräften zu einzelnen Engpässen. Das räumte Schulsenator Ties Rabe (SPD) am Dienstag bei NDR 90,3 ein. Zwar sei die eigentliche Zahl der von Corona betroffenen Lehrkräfte so gering, dass man sie kompensieren könne. „Viel schwieriger ist in der Tat, dass viele - was ja nicht verkehrt ist - bei Erkältungsanzeichen jetzt zu Hause bleiben.“ Auch werde manchmal „ein halbes Kollegium in Quarantäne geschickt“, wenn ein infizierter Schüler mit besonders vielen Lehrern in Kontakt gewesen ist.

Dann könne es vorkommen, dass Schüler auch mal vier Tage zu Hause lernen müssen, sagte Rabe. „Aber wir versuchen als Schulbehörde, dann gegenzusteuern und den Schulbetrieb möglichst schnell wieder hochzufahren.“

Insgesamt sei das Risiko für Lehrkräfte, sich in der Schule zu infizieren, mit einer Quote von 9:1 aber gering. „Das heißt, von 10 infizierten Lehrkräften hat nur eine sich in der Schule angesteckt, fast alle dagegen zu Hause.“ Auch die Zahl der zur Risikogruppe zählenden Lehrerinnen und Lehrer sei in Hamburg vergleichsweise gering. „Das alles sind zusammen vielleicht zwei Prozent, drei Prozent aller Lehrkräfte“, sagte Rabe.

Jan-Felix Jasch