Letztes Update:
20201103093529

Massentests auf Coronavirus in Liverpool sollen starten

09:31
03.11.2020
In Liverpool sollen mit Schnelltests ab kommenden Freitag massenweise Bürger auf das Coronavirus getestet werden. „Jeder, der in Liverpool lebt oder arbeitet, kann sich testen lassen - ob mit Symptomen oder ohne“, teilte die britische Regierung am Dienstag mit. Mit Hunderttausenden Tests, die unter einer Stunde ein Ergebnis liefern, wolle man mehr Infizierte entdecken und Infektionsketten unterbrechen, hieß es.

Die Nachverfolgung durch die Gesundheitsämter funktioniert in Großbritannien bereits seit Wochen kaum noch. Vielerorts ist es außerdem kaum möglich, reguläre Corona-Tests zu bekommen. Ab Donnerstag gilt in England ein strenger Teil-Lockdown ähnlich dem in Deutschland.

Jan-Felix Jasch

Brandenburgs Regierungschef Woidke mit Corona infiziert

08:59
03.11.2020
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe nach ersten Erkältungserscheinungen am Sonntag keine Diensttermine mehr wahrgenommen, teilte Regierungssprecher Florian Engels am Dienstag mit. Nun würden Kontaktpersonen identifiziert.

Jan-Felix Jasch

Intensivmediziner: Mehr Junge schwer an Corona erkrankt

08:37
03.11.2020
Der Direktor der Intensivmedizin am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE), Stefan Kluge, berichtet von immer mehr jungen Corona-Patienten auf der Intensivstation. Anders als bei der ersten Welle der Virusausbreitung im Frühjahr seien dieses Mal viele Jüngere betroffen, sagte der Professor am Dienstag dem Radiosender Bayern 2. „Wir betreuen mehrere Patienten deutlich unter 50 Jahren und teilweise ohne Vorerkrankungen.“

Kluge, der auch Präsidiumsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ist, wies darauf hin, dass die Entwicklung bei der Zahl der Intensivpatienten der der Infizierten um mehrere Tage hinterherläuft: „In wenigen Tagen werden wir, was die Zahl der Krankenhauspatienten angeht, die erste Welle übertreffen. Und das ist besorgniserregend.“

Jan-Felix Jasch