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20201102104423

Kein verkaufsoffener Sonntag in Hamburger City

10:21
02.11.2020
Der ursprünglich für das kommende Wochenende in der Hamburger City geplante verkaufsoffene Sonntag wird nun doch nicht stattfinden. Da parallel geplante Kulturveranstaltungen coronabedingt ebenfalls abgesagt werden mussten, entfalle die Grundlage für die Sonntagsöffnung der Läden, teilte die Geschäftsführerin des City Management Hamburg, Brigitte Engler, am Montag mit. „Dieses Event passt nicht zu einem Teil-Lockdown.“

Zugleich betonte sie, dass der Einzelhandel in den vergangenen Monaten strenge Hygienerichtlinien umgesetzt habe. „Die Händler sind froh, dass dieses Engagement durch den Senat gewürdigt wird und die Geschäfte von Montag bis Samstag offen bleiben.“

Der letzte verkaufsoffene Sonntag am 25. Oktober war laut City Management mit nicht einmal 200 000 Kunden nur auf verhaltenes Interesse gestoßen. Dennoch wollten die Händler eigentlich am 8. November festhalten.

Jan-Felix Jasch

Pflegebevollmächtigter fordert Entlastung der Intensivstationen

09:56
02.11.2020
Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung hat dazu aufgerufen, Intensivstationen durch Präventionsmaßnahmen und die Zurückstellung planbarer Operationen zu entlasten. „Die Situation ist ernst, aber zurzeit ja noch handelbar“, sagte Andreas Westerfellhaus am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die Lage könne sich allerdings erheblich zuspitzen. Man müsse deshalb möglichst viele Aufnahmen auf die Intensivstationen verhindern und überprüfen, ob planbare Operationen zugunsten von Corona-Patienten zurückgestellt werden können.

Westerfellhaus schloss sich den Warnungen vor Personalmangel bei Pflegekräften an: „Beatmungsgeräte alleine können aber Menschen nicht versorgen.“ Man könne über Nacht keine Pflegekräfte backen. Für den Intensivbereich benötigten Pflegekräfte zusätzlich zur Ausbildung noch eine Weiterbildung. „Das ist eine hochkomplexe Aufgabe“, erklärte Westerfellhaus. „Ja, der Pflegepersonal-Notstand wird jetzt nochmal richtig unters Brennglas geschoben.“ Man müsse daraus für die Zukunft lernen und für die Menschen im Intensivbereich attraktive Arbeitsbedingungen schaffen.

Jan-Felix Jasch