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20201031150404

Erstmals mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen in Litauen

15:04
31.10.2020
Erstmals sind in Litauen mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gezählt worden. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Vilnius vom Samstag wurden in dem baltischen EU-Land 1001 Fälle binnen 24 Stunden registriert. Im gleichen Zeitraum starben acht Menschen in Zusammenhang mit dem Virus - so viele wie noch nie an einem Tag seit Beginn der Pandemie.

Litauen mit knapp drei Millionen Einwohnern verzeichnet damit nun insgesamt 14824 bestätigte Infektionen und 165 Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Die Entwicklung der Corona-Zahlen ist nach Angaben der EU-Behörde ECDC dabei aktuell schlechter als in Deutschland.

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen stellte die Regierung in Vilnius jüngst 21 der 60 Kommunen des Ostseestaats unter lokale Quarantäne. Seit Freitag sind in Litauen zudem Veranstaltungen und Versammlungen an öffentlichen Orten vorübergehend bis zum 13. November untersagt. Ausgenommen sind Sport- und Kulturveranstaltungen, für die Teilnahmebeschränkungen gelten.

Max Seidenfaden

Tennisspielerin Halep mit Coronavirus infiziert

14:23
31.10.2020
Die rumänische Tennisspielerin Simona Halep ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Weltranglisten-Zweite am Samstag auf Twitter mit. „Ich bin zu Hause in Quarantäne und erhole mich gut von milden Symptomen. Ich fühle mich gut... Wir werden das gemeinsam durchstehen“, schrieb die 29 Jahre alte Wimbledon-Siegerin von 2019.

Wegen Sicherheitsbedenken hatte Halep auf die US Open in New York verzichtet, bei den French Open in Paris schied sie im Achtelfinale gegen die spätere polnische Überraschungssiegerin Iga Swiatek aus. Danach beendete sie ihre Saison.

Max Seidenfaden

Dänemark führt Corona-Warnsystem ein

14:05
31.10.2020
Dänemark führt ein Warnsystem mit fünf Risikostufen zur Coronavirus-Lage im Land ein. Mit dem System sollen die Dänen besser vorhersehen können, welche Corona-Maßnahmen je nach Situation auf sie zukommen können, wie das dänische Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte.

Einmal pro Woche soll demnach von einer Expertengruppe bewertet werden, wie groß das Corona-Risiko im Land und in den fünf dänischen Regionen ist. Nach dänischen Angaben gibt es ähnliche Systeme bereits in anderen europäischen Ländern.

„Das Warnsystem zeigt, wie hoch das Risikoniveau ist und welche Maßnahmen erforderlich sein könnten, wenn die Infektionen zunehmen“, erklärte Gesundheitsminister Magnus Heunicke. Als Indikatoren für die Bewertung dienen demnach unter anderem die Anzahl und Zunahme der Neuinfektionen, die Zahl der Patienten in den Krankenhäusern sowie auch die Entwicklungen im Ausland. Das Ziel sei letztlich, dass nur in den Bereichen Beschränkungen eingeführt würden, in denen sie dringend notwendig seien, so Heunicke.

Sarah Haferkamp