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20201029163153

Landessportbund sorgt sich um Vereine in der Corona-Krise

16:25
29.10.2020
Vor dem Hintergrund weiterer Corona-Einschränkungen im Sport sorgt sich der Landessportbund Niedersachsen um seine Vereine. Man sei „in größerer Sorge um das Vereinssystem und um seine wichtigen gesellschaftspolitischen Funktionen“, wird der Vorstandsvorsitzende des LSB, Reinhard Rawe, in einer Mitteilung am Donnerstag zitiert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten bei einer Konferenz am Mittwoch unter anderem vereinbart, dass wegen der Coronavirus-Pandemie im November der Freizeit- und Amateursportbetrieb eingestellt werden soll - mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand.

Der LSB appelliert an die Landesregierung und den Landtag, „bei der Entscheidung über die neue Niedersächsische Corona-Verordnung den positiven Einfluss von Sport auf die körperliche und psychosoziale Gesundheit von Kindern und Erwachsenen in allen Altersstufen zu berücksichtigen.“ Der Vereinsport habe immer auch einen gemeinschaftsbildenden Effekt. „Diese Aspekte sollten aus Sicht des LSB bei Abwägungsprozessen der Politik stärker gewichtet werden“, sagte LSB-Präsident Wolf-Rüdiger Umbach. „Wir plädieren deshalb für so viel verantwortbaren Sport wie möglich.“

Max Seidenfaden

Schwesig für noch stärkere Reisebeschränkungen in Deutschland

16:20
29.10.2020
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich für weitergehende Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands ausgesprochen, um die hohen Infektionszahlen mit dem Coronavirus zurückzudrängen. „Nach meiner tiefen Überzeugung ist es besser, für Gebiete mit hohen Inzidenzen Regeln zu haben“, sagte Schwesig am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Schweriner Landtag. Dabei sollten auch Familienbesuche einbezogen werden. Es gehe um Gebiete mit mehr als 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in sieben Tagen.

Schwesig und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) waren vor einigen Wochen mit einem Vorstoß für Reisebeschränkungen aus Corona-Hochrisikogebieten gescheitert. Zudem wurde ein Beherbergungsverbot in Mecklenburg-Vorpommern für Menschen aus deutschen Risikogebieten vom Oberverwaltungsgericht in Greifswald gekippt. Laut Schwesig lebt inzwischen mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland in Gebieten mit einer Inzidenz von über 100. Bund und Länder beschlossen am Mittwoch ein Verbot touristischer Übernachtungen in Hotels. Das reicht aus Schwesigs Sicht nicht aus.

Max Seidenfaden

Aida Cruises unterbricht im November Kreuzfahrtsaison

16:15
29.10.2020
Nach den Beschlüssen der Bundesregierung zur Eingrenzung der Corona-Pandemie hat die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises ihre Saison für diesen November unterbrochen. Wie eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte, sind davon Fahrten der „Aidablu“ in Italien sowie der „Aidamar“ und „Aidaperla“ rund um die Kanarischen Inseln betroffen. Aida Cruises unterstütze die Bemühungen der Bundesregierung, die Pandemie in Deutschland unter Kontrolle zu bringen.

Mit der „Aidablu“ im Mittelmeer habe das Unternehmen schon zeigen können, dass sicheres Reisen in diesen außergewöhnlichen Zeiten möglich ist, hieß es. Umfangreiche Konzepte zum Gesundheitsschutz seien umgesetzt worden. Aida Cruises will seinen Gästen ab Dezember wieder Kreuzfahrturlaub anbieten. In der Planung seien dann Touren ab Palma de Mallorca, vor Weihnachten sollen zudem Reisen ab Dubai angeboten werden.

Max Seidenfaden