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20201029070644

Erlöse der NBA sind in der Corona-Saison um zehn Prozent gesunken

06:57
29.10.2020
Die Erlöse der nordamerikanischen Profi-Basketballliga NBA sind in der Saison 2019/20 um zehn Prozent auf 8,3 Milliarden US-Dollar gesunken. Hauptgrund für den Verlust ist das Coronavirus. Wegen der fehlenden Ticketeinnahmen sei ein Rückgang von 800 Millionen Dollar zu verzeichnen. Außerdem habe die Liga nach Informationen des TV-Senders Espn 400 Millionen Dollar an Sponsorengeldern und Merchandise-Artikeln eingebüßt. 200 Millionen Euro gingen durch einen Disput mit China verloren. Zeitweise hatte sich der chinesische Fernsehsender CCTV aus der Berichterstattung zurückgezogen. Dank des Neustarts in einer sogenannten Blase in Orlando seien aber auch 1,5 Milliarden Dollar wieder hereingeholt worden.

Sollte die neue Saison, die laut Medienberichten kurz vor Weihnachten beginnen soll, indes ohne Zuschauer stattfinden, müssten die Clubs wohl auch in der Spielzeit 2020/21 mit einem Einnahmeverlust von etwa 40 Prozent rechnen.

Maria Sandig

Wissenschaftler: Corona-Angst raubt Menschen den Schlaf

05:53
29.10.2020
Bilder von Corona-Patienten auf Intensivstationen wecken Ängste und können Menschen den Schlaf rauben. Dabei ist ausreichender und erholsamer Schlaf ein wichtiges Vorbeugungsmittel, sagen Wissenschaftler.

Die Angst vor einer Corona-Ansteckung raubt vor allem Menschen mit gesundheitlichen Risiko-Faktoren vielfach den Schlaf. „Ich sehe das auch aus der eigenen Sprechstunde. Es gibt Vorerkrankte, die sich große Sorgen machen“, sagte der Direktor der Klinik für Pneumologie der Evangelischen Kliniken Essen-Mitte, Prof. Georg Nilius, am Donnerstag der dpa. „Da gibts ein deutlich höheres Angstniveau. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf den Schlaf.“ Nilius ist einer der Kongresspräsidenten bei der digitalen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) vom 29. bis 31. Oktober.

Der Lungen- und Schlafmediziner verwies auf eine fortlaufende bundesweite Online-Studie unter Leitung der Psychologin Madeleine Hetkamp (Universität Duisburg-Essen) mit gut 16 000 Teilnehmern. Laut der im Fachmagazin „Sleep Medicine“ (75, 2020) veröffentlichten Studie hatten kurz nach dem Corona-Shutdown Mitte März dieses Jahres rund 13,5 Prozent der Teilnehmer von einer „deutlich verschlechterten Schlafqualität“ und 7,2 Prozent von generellen Ängsten („anxiety“) berichtet. Als die Infektionszahlen nachließen, seien diese Werte wieder zurückgegangen. Mit dem aktuell neuen Hochschießen der Zahlen sei es wahrscheinlich, dass auch die Ängste wieder zunähmen, sagte Nilius.

Maria Sandig