Letztes Update:
20201028171601

Über 200 Neuinfektionen in Bremen

17:10
28.10.2020
Das Land Bremen hat am Mittwoch 206 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 187 neue Fälle gab es in der Stadtgemeinde Bremen, 19 in Bremerhaven. Die Zahl der Corona-Fälle im Land Bremen stieg damit auf 4894. Die Zahl der Verstorbenen stieg um vier auf 70 Fälle, zwei der Fälle habe es in einer Bremer Pflegeeinrichtung gegeben, teilte das Gesundheitsressort mit.

Die Indizenz in der Stadt Bremen steigt von 160 am Vortag auf 170,2. In Bremerhaven steigt sie auf 51,8 - die Seestadt hat damit die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten.  Die Zahl der aktiven Infektionen fiel im Land Bremen um 24 auf 1662.

112 Personen müssen im Land Bremen derzeit stationär versorgt werden, 19 davon auf Intensivstationen. Bei mindestens 35 Personen befinden sich in einem schlechten bis kritischen Zustand.

Max Seidenfaden

Merkel: Derzeit 75 Prozent der Infektionen nicht zu verorten

17:04
28.10.2020
Die erneuten bundesweiten Corona-Beschränkungen sollen nach Angaben von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Ausbreitung des Virus wieder stärker unter Kontrolle bringen. Die Entwicklung sei inzwischen an einem Punkt, bei dem man bei 75 Prozent der Infektionen nicht mehr wisse, woher sie kämen, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder. Man könne also nicht mehr sagen, dass bestimmte Bereiche nicht zur Ausbreitung beitrügen. Merkel begrüßte erarbeitete Hygienekonzepte, die aber im Augenblick nicht mehr ausreichend Wirkung bei der Eindämmung hätten.

Die Kanzlerin kündigte an, dass Bund und Länder zwei Wochen nach dem Inkrafttreten der Beschränkungen am 2. November die Auswirkungen bewerten wollen. All dies diene dem Ziel, im Dezember wieder unter Corona-Bedingungen das öffentliche Leben besser gestalten zu können - etwa so wie derzeit. Merkel bekräftigte zudem das Ziel, dass Kontakte von Infizierten wieder generell nachverfolgt werden könnten.

Max Seidenfaden

Profisport nur ohne Zuschauer, kein Amateur- und Freizeitbetrieb

16:42
28.10.2020
Der deutsche Profisport darf wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen im November nur ohne Zuschauer ausgetragen werden, das gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Der Amateur- und Freizeitsportbetrieb wird zudem weitestgehend untersagt, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch beschlossen.

Max Seidenfaden