Letztes Update:
20201027201509
Wir sind das größte, wohlhabendste, mächtigste Land der Welt und wir können das irgendwie nicht in den Griff bekommen, weil unsere Regierung ihren Job nicht gemacht hat. Ex-Präsident Barack Obama 19:32
27.10.2020

Wieder Demonstration der Veranstaltungsbranche in Berlin geplant

19:31
27.10.2020
Die Veranstaltungsbranche will mit einer weiteren Demonstration am Mittwoch (ab 12.30 Uhr) in der Hauptstadt auf ihre prekäre Lage in der Corona-Krise aufmerksam machen. Unter dem Motto #OnFire sollen Hunderte Fahrzeuge in einem Korso vom Olympischen Platz aus zum Brandenburger Tor fahren, wie die Organisatoren mitteilten. Gleichzeitig ist dorthin der Polizei zufolge auch ein Fußmarsch mit rund 6000 angemeldeten Teilnehmern vom Roten Rathaus geplant. Die Aktionen sollen bis in den späten Abend hinein dauern. Die Verkehrsinformationszentrale warnte am Dienstag vor umfangreichen Verkehrsbehinderungen bereits ab dem Vormittag.

Organisiert wird der Protestmarsch vom Aktionsbündnis #AlarmstufeRot. Auch der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga sowie der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft riefen zur Teilnahme auf. Bereits im September waren Tausende Menschen aus der Branche bei einer ersten mit Hunderten Fahrzeugen in Berlin unterwegs. Weil nach wie vor Großveranstaltungen kaum stattfinden dürfen, sind Veranstalter und Künstler sowie die Hotel- und Gastrobranche wirtschaftlich besonders schwer getroffen. Sie fordern gemeinsam Hilfsprogramme, „die sich gezielter an den Bedürfnissen der Unternehmen orientieren als die bisher von der Regierung aufgelegten Förderprogramme“, heißt es in einem Aufruf.

Patrick Reichelt

Laschet: „Lage ist sehr, sehr ernst“

18:49
27.10.2020
 Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich alarmiert über die Corona-Infektionslage geäußert. „Die Lage ist sehr, sehr ernst“, sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. „Die bisher geltenden Maßnahmen reichen nicht aus, den Trend zu stoppen.“ Nötig sei unter anderem ein strengeres Kontaktverbot. Ein Lockdown mit weitreichenden Einschränkungen des gesamten öffentlichen Lebens müsse aber vermieden werden. Bildung und Wirtschaft sollten nicht eingeschränkt werden. „Der November wird der Monat der Entscheidung“, sagte Laschet.

Patrick Reichelt

Fast 200 Neuinfektionen in Bremen

18:12
27.10.2020
Die Gesundheitsbehörde hat 195 bestätigte Neuinfektionen für Bremen gemeldet. Insgesamt gibt es damit 4688 Fälle in Bremen, wovon 2936 (+3)  wieder genesen sind. Die Zahl der Gestorbenen bleibt bei 66. Somit gibt es derzeit 1686 aktive Infizierte in Bremen. 

Im Land Bremen müssen aktuell 105 Personen stationär versorgt werden, davon 18 auf Intensivstationen. Neun der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.  Bei mindestens 32 Personen muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden, teilt die Behörde mit. In der vergangenen Woche seien insgesamt rund 14.900 Tests durchgeführt worden. 

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Bremen nun bei 160,9 und in Bremerhaven bei 43,3.

Patrick Reichelt