Letztes Update:
20201025174155

Studie: Deutsche deutlich depressiver im ersten Lockdown

17:41
25.10.2020
Angst, Stress und Symptome von Depressionen haben einer Studie zufolge in der ersten Phase des Corona-Lockdowns im Frühjahr deutlich zugenommen. Das geht aus einer Vorauswertung der sogenannten Nako-Gesundheitsstudie hervor, für die 113.000 Deutsche befragt wurden und über die die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete.

"Die psychische Belastung bei jungen bis mittelalten Menschen, zwischen 20 und Ende 40, war besonders groß", sagte der Studienleiter für neurologisch-psychiatrische Erkrankungen, Klaus Berger, dem Blatt. Frauen bis Ende 30 waren demnach am stärksten getroffen.

Teilweise hätten sich die Werte der Teilnehmer so verschlechtert, dass es sich laut den Nako-Zahlen um eine deutliche Zunahme von Depressionen handeln könnte, was jedoch im Einzelfall durch eine ärztliche Diagnose bestätigt werden müsse. In der Gruppe der über 60-Jährigen konnten die Forscher hingegen keine Zunahme von depressiven Symptomen feststellen.

Jan-Felix Jasch

63 Neuinfektionen im Land Bremen

17:17
25.10.2020
Wie das Gesundheitsamt Bremen mitteilte, haben sich in den vergangenen 24 Stunden 63 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert, 11 in Bremerhaven, 52 in der Stadt Bremen.  Im Vergleich zu vergangenen Sonntagen ist das erneut ein deutlicher Anstieg. Der Inzidenzwert der Stadt liegt damit bei 135,2, Bremerhaven kommt auf 38,2. 

Jan-Felix Jasch

Corona-Ausbruch in chinesischer Region Xinjiang - höchste Alarmstufe

16:15
25.10.2020
Die Behörden in der westchinesischen Region Xinjiang haben nach einem Coronavirus-Ausbruch am Sonntag die höchste Alarmstufe im öffentlichen Gesundheitswesen ausgerufen. Zuvor waren 137 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete.

Alle Infektionsfälle waren demnach in der abgelegenen westlichen Stadt Kashgar festgestellt worden. Keine der positiv getesteten Personen habe Husten oder Fieber, und alle befänden sich unter Quarantäne und medizinischer Überwachung im Krankenhaus, hieß es.

Die 137 Fälle stünden in Verbindung mit der Sancun-Fabrik der Stadt, sagte der stellvertretende Direktor der regionalen Gesundheitskommission. Ein 17-jähriges Mädchen, dessen Eltern in der Fabrik arbeiten, wurde Anfang der Woche ebenfalls positiv getestet.

Jan-Felix Jasch