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20201024143327

Merkel: Gebot der Stunde heißt Kontakte reduzieren

13:53
24.10.2020
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor dem Hintergrund deutlich steigender Corona-Infektionszahlen erneut an die Bürger appelliert, durch weniger Kontakte bei der Eindämmung der Pandemie mitzuhelfen. „Wir sind nicht machtlos gegen das Virus, unser Verhalten entscheidet, wie stark und wie schnell es sich ausbreitet. Und das Gebot der Stunde heißt für uns alle: Kontakte reduzieren. Viel weniger Menschen treffen“, sagte sie in ihrem am Samstag veröffentlichten Videopodcast.

Vor einer Woche hatte die Kanzlerin an dieser Stelle in einem dramatischen Appell die Bürger zur Mithilfe aufgefordert. Die Videobotschaft hatte viele Reaktionen hervorgerufen. Eine Woche später habe sich die Pandemielage noch weiter zugespitzt, sagte Merkel. „Für mich gilt das, was ich Ihnen letzte Woche gesagt habe, noch Wort für Wort (...) Und so folgt jetzt noch einmal der Podcast vom vergangenen Samstag“, so die Kanzlerin, bevor erneut die Ansprache von vergangener Woche abgespielt wird.

Jan-Felix Jasch

Corona-Regeln: Polizei kontrolliert in Berlin

13:19
24.10.2020
Mit stärkeren Kontrollen will die Berliner Polizei an diesem Wochenende darauf drängen, dass sich Menschen an die Corona-Regeln halten. Seit Samstagmorgen läuft ein entsprechender Einsatz. „Wir sind bis in die Nacht hinein unterwegs“, sagte ein Polizeisprecher. Rund 1000 Polizisten sollten im Laufe des Tages eingesetzt werden, die Hälfte davon von der Bundespolizei.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatten sich auf den gemeinsamen Einsatz verständigt. Bundesweit steckten sich zuletzt immer mehr Menschen mit dem neuartigen Coronavirus an. Auch in Berlin stieg die Infektionszahl.

Die Landesregierung hatte daraufhin die Vorgaben verschärft. Seit Samstag muss zum Beispiel auf Wochenmärkten und auf zehn Einkaufsstraßen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Zudem gelten noch strengere Obergrenzen für private Zusammenkünfte. Die Kontrollen zielen auch auf illegale Partys und die Gastronomie ab, für die größtenteils eine nächtliche Sperrstunde gilt.

Jan-Felix Jasch