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20201024121300

Wegen Corona keine Laternenumzüge für viele Kinder in Hamburg

11:37
24.10.2020
edes Jahr im November ziehen überall in Hamburg Kinder mit ihren selbstgebastelten Laternen und Liedern durch die Straßen. Wegen der Corona-Pandemie werden in diesem Jahr jedoch zahlreiche Laternenumzüge ausfallen. „Unsere Kitas berücksichtigen bestehende Regelungen und Hygienestandards, um die Infektionsgefahr in den Kitas gering zu halten“, sagte Katrin Geyer, Sprecherin der Elbkinder-Vereinigung, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Wichtige Bausteine seien die Betreuung der Kinder in gleichbleibenden Gruppen und die Begrenzung der Besuche von Personen, die nicht zur Kita gehören. „All dies wäre bei einem Laternenumzug im öffentlichen Raum nicht mehr zu gewährleisten, weshalb die Kitas auf die Teilnahme an solchen Veranstaltungen in diesem Herbst verzichten werden“, sagte Geyer.

Wenn Kitas im Einzelfall Alternativen wie ein Lichterfest anbieten möchten, dann nur auf dem eigenen Außengelände. Die Elbkinder sind mit 185 Kitas und täglich betreuten rund 31 000 Kindern der größte Kita-Träger der Stadt.

Jan-Felix Jasch

Städte in Niedersachsen verstärken am Wochenende Corona-Kontrollen

11:06
24.10.2020
Angesichts steigender Krankenzahlen wollen Polizei und Ordnungsämter in vielen Städten in Niedersachsen am Wochenende verstärkt überprüfen, ob die Corona-Regeln eingehalten werden. Für Oldenburg etwa kündigte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann an, die Stadt werde die Kontrollen verschärfen, vor allem in der Gastronomie. Auch in Braunschweig setzt die Polizei ihre intensiven Überprüfungen fort - Verstöße würden konsequent verfolgt, hieß es.

In Braunschweig waren zuletzt unter anderem Shisha-Bars überprüft worden, aber auch andere Gaststätten. In Bars, einem Restaurant und einer Sportstätte gab es keine Verstöße - dagegen war ein Gast in einer Shisha-Bar ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs, in einer anderen Bar gab es keine Gästeliste.

Im Landkreis Holzminden kündigte der Corona-Krisenstab an, auch dort werde nun härter gegen Gastronomen und Händler durchgegriffen, die die Corona-Vorschriften missachteten. Speziell „unbelehrbare Wiederholungstäter“ sollten nun schärfer zur Rechenschaft gezogen werden. „Es liegt in unserem Ermessensspielraum, denjenigen, die sich um die Regeln nicht kehren, auch mit empfindlichen Strafen und Einschränkungen zu begegnen“, sagte Holzmindens Landrat Michael Schünemann.

Jan-Felix Jasch