Letztes Update:
20201022181102

Dänemark schließt seine Grenzen weitgehend für Urlauber aus Deutschland

17:07
22.10.2020
Dänemark schließt angesichts der hohen Zahl an Corona-Neuansteckungen seine Grenze für Urlauber aus Deutschland weitgehend. Das dänische Außenministerium gab am Donnerstag bekannt, dass Menschen aus Deutschland ab Samstag nur noch einreisen dürfen, wenn sie einen triftigen Grund haben. Urlaubsreisen in dem Land sind damit wieder bis auf wenige Ausnahmen passé. Ausgenommen sind etwa Deutsche, die ein Ferienhaus in Dänemark besitzen, wie Außenminister Jeppe Kofod am Donnerstag sagte. Wer sich im Land aufhalte, müsse aber nun nicht überhastet abreisen.

Ein triftiger Grund für die Einreise kann etwa gegeben sein, wenn ein Deutscher in Dänemark arbeitet oder seine Familie oder seinen Partner besuchen will.

Das gesamte Bundesland Schleswig-Holstein wird privilegiert behandelt: Solange die Infektionsrate unter 30 Neuinfektionen je
100 000 Einwohner in der vergangenen Woche bleibt, kann jede Person mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein weiter frei nach Dänemark einreisen. Sollte die Infektionsrate in Schleswig-Holstein über 30 steigen, sollen Einwohner auch künftig weiter – ohne besonderen Grund - mit einem negativen Corona-Test einreisen können. Laut Robert Koch-Institut hatte Schleswig-Holstein Stand Donnerstag 8.00 Uhr einen 7-Tage-Inzidenzwert von 23,6.

Michael Rabba

Hannover: Polizei schließt Bars und Friseurgeschäfte

16:28
22.10.2020
Nach mehreren Verstößen gegen Corona-Beschränkungen hat die Polizei in Hannover Bars und Friseurgeschäfte geschlossen. Polizeistreifen hätten am Dienstag und Mittwoch entsprechende Verstöße festgestellt, teilte die Behörde am Donnerstag mit. Die Beamten schlossen eine Shisha-Bar, wo trotz Hinweis vom vergangenen Wochenende noch immer ein Hygienekonzept fehlte, außerdem zwei weitere Bars, die ebenfalls trotz vorheriger Beanstandung kein Hygienekonzept vorweisen konnten.

Darüber hinaus schlossen Einsatzkräfte ein Friseurgeschäft vorläufig, in dem mehrfach gegen Hygienebestimmungen verstoßen worden war. Und auch ein Hygienekonzept fehlte. Den Polizeibeamten war aufgefallen, dass die Mitarbeiter nicht wie vorgeschrieben Einweghandschuhe
trugen, auch waren die Arbeitsplätze verschmutzt. Abstände wurden nicht eingehalten und obendrein wurden selbst in Anwesenheit der Polizei Kunden mit Wangenküssen verabschiedet.

Ein anderes Friseurgeschäft ohne Hygienekonzept wurde ebenfalls geschlossen. Dort trafen die Beamten Kunden ohne vorgeschriebene Schutzmaske an. Auch wurden die Kontaktdaten der Kunden nicht erhoben.

Michael Rabba