Bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ist es bislang noch zu keiner Infektion mit dem Coronavirus gekommen. Ein wichtiger Beitrag dazu sei die 14-tägige strenge Isolation der Soldaten vor der Abreise ins Ausland, sagte der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie, Oberstarzt Kai Schmidt, am Rande eines Fachkongresses am Donnerstag in Rostock. Nach dem abschließenden Test mit negativem Ergebnis sei die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus in das Einsatzgebiet eingeschleppt werde, nahe Null.
Auch nach der Rückkehr von einem Einsatz müssten die Soldaten in die Quarantäne. In den Einsatzgebieten selbst werden die Kontakte zu Personen außerhalb des Kontingents so weit es geht eingeschränkt, wie Schmidt betonte. Es könne zum Wohle des Gesundheitsschutzes auch auf operative Bewegungen verzichtet werden.