Die freiwilligen Helfer bei den im nächsten Jahr geplanten Olympischen Spielen in Tokio sorgen sich wegen der Coronavirus-Pandemie. In einer Online-Umfrage der Tokioter Stadtverwaltung unter rund 13.000 Freiwilligen äußerten 79 Prozent Besorgnis, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch meldete. 75,1 Prozent wünschten sich demnach, dass die Hauptstadt ein sicheres Umfeld für die freiwilligen Helfer schafft. Diese sollen unter anderem Olympia-Besuchern und Touristen bei der Orientierung in der Stadt helfen. Wegen der Corona-Pandemie waren die Sommerspiele und die Paralympics um ein Jahr auf 2021 verschoben worden.
Derweil meldete Tokio am Mittwoch weitere 150 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden und damit am zweiten Tag in Folge wieder mehr als 100 Fälle. Eine Taskforce der japanischen Olympia-Macher entwickelt derzeit verschiedene Szenarien für eine mögliche Austragung der Spiele unter Corona-Bedingungen. Zwischenergebnisse der noch laufenden Beratungen sollen bis zum Jahresende vorliegen.