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20201017131936

Heldt kritisiert Nations League: „Für mich nur schwer nachvollziehbar“

13:07
17.10.2020
Kölns Sport-Geschäftsführer Horst Heldt hat die Spiele in der Nations League in Zeiten der Corona-Pandemie und wieder rasant steigenden Infektionszahlen kritisiert. „Man hat uns erklärt, dass die Nations League eingeführt worden wäre, um die zahlreichen Freundschaftsspiele abzulösen. Deshalb ist das, was wir gerade erlebt haben, für mich nur schwer nachvollziehbar“, sagte der frühere Fußball-Profi (50) im „Sportbuzzer“-Interview (Samstag).

Zum einen stehe der Terminkalender ohnehin auf wackligen Füßen. „Vor allem aber, weil es völliger Irrsinn ist, dass Mannschaften in einer solchen Phase wie wild durch die Gegend reisen und in Risikogebiete fliegen. Es sind die Vereine, die die Spieler bezahlen, nicht die Verbände“, sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten.

Max Seidenfaden

Bundespräsident Steinmeier in Quarantäne

12:53
17.10.2020
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Samstag in Quarantäne begeben. Wie eine Sprecherin des Bundespräsidialamtes in Berlin mitteilte, ist ein Personenschützer des Staatsoberhauptes positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Bei dem Mann aus dem Kommando des Bundeskriminalamtes handele es sich um eine Kontaktperson ersten Grades. Steinmeier habe sich nun selbst einem Corona-Test unterzogen, das erste Ergebnis liege aber noch nicht vor, sagte die Sprecherin am Samstagnachmittag.

Max Seidenfaden

Verband: Bei Freiberuflern 180 000 Arbeitsplätze in Gefahr

12:10
17.10.2020
Jeder zweite Freiberufler in Deutschland ist einer Umfrage zufolge von der Corona-Krise stark oder sehr stark betroffen. Jedes achte Unternehmen (12,3 Prozent) befürchte zudem, das kommende Jahr nicht zu überstehen, so das Ergebnis der Studie, wie die „Rheinischen Post“ (Samstag) berichtete.

Das Institut für Freie Berufe hatte im Auftrag des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) im September knapp 1900 selbstständige Freiberufler befragt. Gut jeder zehnte Freiberufler musste demnach während der Pandemie bereits Mitarbeiter entlassen. Jeder vierte Freiberufler befürchtet zudem, sich bis zum Jahresende 2020 von Mitarbeitern trennen zu müssen. Weitere fünf Prozent erwarten dies für das kommende Jahr.

„Damit sind weitere 180 000 Stellen in der Branche in Gefahr“, sagte BFB-Präsident Wolfgang Ewer der Zeitung. Knapp 30 Prozent aller Freiberufler hätten die Überbrückungshilfen des Bundes genutzt. Ewer begrüßte die von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geplanten Nachbesserungen bei den Hilfen, forderte jedoch weitere Zuschüsse zum Lebensunterhalt speziell für Solo-Selbstständige und kleine Freiberufler-Einheiten.

Max Seidenfaden