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20201016042520

7334 Corona-Neuinfektionen in Deutschland

04:06
16.10.2020
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen 7334 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Am Vortag war mit 6638 neuen Fällen der bis dato höchste Wert seit Beginn der Pandemie in Deutschland registriert worden. In der vergangenen Woche meldete das RKI am Freitag 4516 Neuinfektionen. Die jetzigen Werte sind nur bedingt mit denen aus dem Frühjahr vergleichbar, weil mittlerweile wesentlich mehr getestet wird - und damit auch mehr Infektionen entdeckt werden.

Max Seidenfaden

Kapitel

Donnerstag, 15. Oktober

Das war am Donnerstag, 15 Oktober, wichtig

20:08
15.10.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Das Land Niedersachsen hat so viele neue Corona-Ansteckungen binnen eines Tages bestätigt wie noch nie seit Ausbruch der Pandemie. Im Vergleich zum Vortag gab es am Donnerstag 479 neue Fälle.
  • Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat das Beherbergungsverbot des Landes für Reisende aus deutschen Corona-Hotspots in einem Eilverfahren für rechtswidrig erklärt. Der Beschluss sei unanfechtbar, teilte das Gericht mit. 
  • Wie das Gesundheitsamt Bremen am Donnerstag meldete, sind 103 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert - zwei davon in Bremerhaven. Insgesamt leiden im Land derzeit 885 Personen an der Krankheit, die Sieben-Tages-Inzidenz der Stadt Bremen steigt damit wieder auf 84,75, Bremerhaven liegt bei 11,9.


Deutschland und die Welt
  • Das RKI hat am Donnerstag einen neuen Rekordwert bei den Neuinfektionen vermeldet.  Die Gesundheitsämter meldeten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen 6638 Neuinfektionen - bislang waren Ende März mit knapp 6300 Neuinfizierten die meisten registriert worden.
  • Der Verwaltungsgerichtshof in Baden-Württemberg hat mit Beschluss vom Donnerstag einem Eilantrag gegen das Beherbergungsverbot in dem Bundesland stattgegeben.
  • Sachsen hebt ab Samstag das Beherbergungsverbot auf. Das kündigte die Regierung am Donnerstag an.
  • Europas größter Billigflieger Ryanair streicht seinen Winterflugplan wegen der verschärften Reisebeschränkungen in der Corona-Krise weiter zusammen. Von November bis März werde Ryanair voraussichtlich nur rund 40 Prozent so viele Flüge anbieten wie im vergangenen Winter.

Max Seidenfaden