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20201014160526

Nach Party auf Sylt bislang ein positiver Corona-Test

15:52
14.10.2020
 Nach der Party auf Sylt mit mindestens einem coronapositiven Gast hat es bislang einen positiven Corona-Test von einem der Teilnehmer gegeben. Acht Testergebnisse stehen allerdings noch aus, wie eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland am Mittwoch sagte. Insgesamt hatte es nach Bekanntwerden des Falls 108 Tests gegeben. 99 Tests fielen negativ aus. Die restlichen Testergebnisse werden am Donnerstag erwartet.

Nach Angaben des Gesundheitsamtes in Husum hatte der Infizierte ein Bistro in Westerland besucht, bevor erste Symptome auftraten und er getestet wurde. Nach seiner Erinnerung seien dort in der Nacht zum 4. Oktober 70 bis 100 Menschen anwesend gewesen. Die Bar hat der Wirt freiwillig geschlossen.

Das Gros der mehr als 100 Personen, die sich an dem Abend in dem Bistro aufgehalten haben, stammt von der Nordseeinsel. Für die Partygäste, die nicht von Sylt kommen, sind deren örtliche Gesundheitsämter zuständig.

Jan-Felix Jasch

Bund: „Die Leute sind ausgehungert nach Reisen“

15:06
14.10.2020
Die Menschen in Deutschland dürften aus Sicht der Bundesregierung nach der Corona-Krise schon bald wieder deutlich häufiger in Flugzeuge steigen. „Ich glaube, die Leute sind auch ein Stück weit ausgehungert nach Reisen und nach anderen Ländern“, sagte der Luft- und Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, Thomas Jarzombek, am Mittwoch. Wenn es eine vernünftige Impfstrategie und offene Reiseziele gebe, werde der Luftverkehr sprunghaft ansteigen.

Anlässlich eines Treffens mit Branchenvertretern sagte der CDU-Politiker zugleich, in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg sei eine schnelle Erholung für die Unternehmen nicht absehbar. Sie dürften nun aber nicht bei Forschung und Entwicklung sparen. Das sei eine Voraussetzung, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Dabei müsse noch stärker auf das Thema CO2-neutrales Fliegen fokussiert werden.

Der Bund hatte eine „Innovationsprämie“ für die Luftfahrt angekündigt. Damit soll der der Kauf sparsamerer Flugzeuge mit insgesamt bis zu einer Milliarde Euro subventioniert werden. Die Genehmigung der EU-Kommission steht noch aus.

Max Seidenfaden