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Spahn: Neue Corona-Testverordnung tritt am Donnerstag in Kraft

12:05
14.10.2020
 Die neue Corona-Testverordnung soll an diesem Donnerstag in Kraft treten. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, er habe die Verordnung am Morgen unterschrieben, sie trete am Donnerstag in Kraft. Corona-Tests sollen damit künftig stärker auf Risikogruppen und das Gesundheitswesen konzentriert werden - weniger auf Reiserückkehrer. Geplant ist unter anderem, dass Pflegeheime und Krankenhäuser „Antigen-Schnelltests“ großzügig nutzen können, damit Besucher, Personal und Patienten regelmäßig getestet werden können. Spahn hatte kürzlich von zusätzlichen Tests „in großer Millionenzahl pro Monat“ gesprochen.

Er nannte es besorgniserregend, dass die Infektionszahlen jetzt auch bei Älteren wieder anstiegen. „Ob Sie 10 000 Infizierte 20-Jährige haben oder 10 000 infizierte 80-Jährige (...) macht einen großen Unterschied.“ Deswegen sei gerade der Schutz von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen im Gesundheitswesen wichtig, um den „Eintrag“ zu minimieren.

Max Seidenfaden

SC Freiburg kann gegen Bremen vor 3800 Zuschauern spielen

11:27
14.10.2020
Der SC Freiburg kann zu seinem Heimspiel gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) nach aktuellem Stand 3800 Zuschauer ins Schwarzwald-Stadion lassen. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwoch jedoch betonte, sei es aufgrund der aktuellen Infektionsdynamik jederzeit möglich, dass die Partie gegen Bremen auch kurzfristig ohne Zuschauer stattfinden muss. Die verfügbaren Tickets werden per Verlosung verteilt.

Alle Personen mit einem Wohnsitz in einem nationalen oder internationalen Risikogebiet seien von der Ticketvergabe ausgeschlossen, hieß es weiter. Ebenso ist denjenigen ein Stadionbesuch untersagt, die sich in den vergangenen 14 Tagen vor dem Spieltag in einem Risikogebiet aufgehalten haben und bei denen sich behördliche Verpflichtungen wie etwa eine Quarantäne ergeben.

Max Seidenfaden

Corona-Pandemie hinterlässt weiter Spuren bei Nordex

10:50
14.10.2020
 Wegen Verzögerungen durch die Corona-Pandemie hat der Windanlagenhersteller Nordex im dritten Quartal weniger Aufträge an Land gezogen. Kunden bestellten 271 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1229 Megawatt - 28 Prozent weniger als vor einem Jahr, wie das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mitteilte.

Allerdings lief es schon deutlich besser als noch von April bis Ende Juni. Da hatten Kunden lediglich 888 Megawatt geordert.

In den ersten neun Monaten des Jahres 2020 kamen somit Aufträge mit einem Volumen von rund 3759 Megawatt zusammen. Das ist ein Rückgang um ein Fünftel, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich das Unternehmen zuversichtlich: „Trotz einzelner Verzögerungen durch die Corona-Pandemie bleibt die Nachfrage - auch mit Blick auf den Rest des Jahres - gut“, sagte Vertriebsvorstand Patxi Landa.

Max Seidenfaden