Letztes Update:
20201005172311

Jetzt 2632 bestätigte Corona-Fälle im Land Bremen

16:53
05.10.2020
Im Land Bremen gibt es aktuell 411 (-8) aktive Corona-Infektionen. Die Zahl der insgesamt bestätigten Fälle stieg auf 2632 (+13). 2162 (+21) Menschen gelten als genesen. Die Zahl der in Folge einer Corona-Infektion Verstorbener blieb konstant bei 59. Das teilte das Gesundheitsressort mit. 
Auf Bremerhaven entfallen 10 (-1) aktive Infektionen, 278 (+0) Fälle insgesamt sowie 262 (+1)  Genesene. Auch in der Seestadt blieb die Zahl der Verstorbenen mit sechs unverändert.

Michael Rabba

Corona-Infektionen in Westniedersachsen auf hohem Stand

16:50
05.10.2020
Die Zahl der Coronafälle in Niedersachsen ist auch am Montag gestiegen. Wie das Sozialministerium in Hannover mitteilte (Stand: 09.00 Uhr), kletterte die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle um 175 auf insgesamt 21234 Infektionen. Die meisten Corona-Neuinfektionen hat demzufolge nach wie vor der Landkreis Vechta mit 54,6 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Dort hatten sich Bewohner und Mitarbeiter eines Pflegeheimes angesteckt.

Im Nachbarlandkreis Cloppenburg lag dieser Wert am Montag bei 48,6 Fällen je 100 000 Einwohner; im Nachbarlandkreis Emsland stieg der Wert nach einem Ausbruch in einem Schlachtbetrieb in Sögel auf einen Wert von 42,2 Fälle je 100 000 Einwohner. Ob der Kreis Emsland ebenfalls die kritische Marke von 50 Fälle pro 100 000 Einwohnern erreichen werde, sei Spekulation, sagte eine Sprecherin. 

Jean-Pierre Fellmer

Neuer Corona-Leitfaden mit vier Szenarien für örtliche Behörden in Niedersachsen

16:30
05.10.2020
Ein neues Corona-Handlungskonzept mit verschiedenen Eskalationsstufen soll örtlichen Behörden in Niedersachsen beim Ergreifen von Gegenmaßnahmen helfen. Grundlage sind vier Szenarien - „der beste Fall ist der grüne: geringes Infektionsrisiko konzentriert auf einzelne Hotspots“, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) bei der Vorstellung am Montag in Hannover. Derzeit „bewegen wir uns zwischen den Szenarien grün und gelb.“ Letzteres ist definiert durch ein begrenztes, aber stetiges Wachstum - es folgen Szenario orange mit größeren, schwer einzudämmenden Hotspots und schließlich rot mit massivem und landesweit eskalierenden Infektionsgeschehen.

Auf Grundlage dieser Szenarien gibt es verschiedene Warnstufen mit unterschiedlichen Handlungsansätzen - die Zahl der in den letzten sieben Tagen nachgewiesenen Infizierten je 100 000 Einwohner, die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, ist der Maßstab. Ab einer Inzidenz von 20 empfiehlt sich demnach über die in der Corona-Verordnung des Landes vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus die Prüfung weiterer Kontaktbeschränkungen und Restriktionen für private wie öffentliche Veranstaltungen. Bei einem sehr starken oder sogar eskalierenden Infektionsgeschehen ab 50 könnten dann zusätzlich örtliche, regionale oder im Extremfall landesweite Einschränkungen ergriffen werden. „Isoliert betrachtet kann dies gedanklich so weit gehen, dass es in einem Landesteil nicht nur zu einem Shutdown, sondern auch zu einem Lockdown, also Gruppenquarantänen und Ausgangssperren kommen könnte“, sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD).

Nicht eine bestimmte Inzidenz werde aber automatisch eine neue Vorgabe auslösen. Die jeweilige Situation müsse im Einzelfall betrachtet werden und dabei biete das neue Konzept genaue Orientierung. Reimann betonte: „Die Empfehlung ist so schonend wie möglich.“ Also nicht den ganzen riesigen Landkreis mit entsprechenden Auflagen zu versehen, „sondern da, wo der Herd ist, gezielt die Maßnahmen zu ergreifen.“ 

Jean-Pierre Fellmer