Zum ersten Mal im Laufe der Corona-Pandemie will Niedersachsens Landesregierung auch private Treffen in den eigenen vier Wänden beschränken. Je nach Infektionsgeschehen können die Obergrenzen dabei regional unterschiedlich ausfallen. Folgende Richtwerte zur sogenannten Corona-Inzidenz (Neuinfektionen pro
100 000 Einwohner binnen einer Woche) sieht der derzeit in der Abstimmung befindliche Entwurf vor.
0 bis 35 Neuinfektionen: Drinnen dürfen sich in privaten Räumlichkeiten bis zu 25 Menschen treffen, draußen auf privatem Gelände bis zu 50.
35 bis 50 Neuinfektionen: Egal, ob drinnen oder draußen, dürfen sich nur noch bis zu 25 Menschen auf privatem Grund treffen.
Mehr als 50 Neuinfektionen: Egal, ob drinnen oder draußen, dürfen sich nur noch bis zu zehn Menschen auf privatem Grund treffen.
Anders sieht es in öffentlichen Räumen aus, etwa in der Gastronomie. Dort sollen bis zu 100 Teilnehmer erlaubt werden. Diese Obergrenze könnte den Richtwerten für die Neuinfektionen entsprechend zunächst auf 50 und dann auf 25 Gäste gesenkt werden. In allen Szenarien gelten zudem die Vorgaben zum Abstandhalten und Masketragen.