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20201004104519

Nach zwei Corona-Fällen: Auer Mannschaft befindet sich in Quarantäne

09:13
04.10.2020
Nach zwei Corona-Fällen beim Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue und der Absage des Auswärtsspiels am Sonntag beim Hamburger SV befindet sich die Mannschaft inzwischen in Quarantäne. „Wir stehen in Kontakt mit dem Gesundheitsamt, das uns nun über weitere Schritte, wie die Dauer der Quarantäne und weitere Corona-Tests, informieren wird“, sagte Aues Geschäftsführer Michael Voigt am Sonntag. Für eine Aussage, wann das Mannschaftstraining wieder aufgenommen werden kann, sei es aktuell noch zu früh, betonte Voigt.

Die Sachsen waren am Samstag bereits in Hamburg eingetroffen, als sie über die positiven Testergebnisse informiert wurden. „Am Samstagmorgen vor der Abfahrt wurden wie üblich die PCR-Testungen durchgeführt. Am Abend im Hotel in Hamburg wurden dann die beiden positiven Ergebnisse bekannt. Wir haben sofort alle nötigen Behörden und die DFL informiert“, erklärte Voigt.

Auf Anweisung des Gesundheitsamtes des Erzgebirgskreises reiste das Team unverzüglich nach Aue zurück. Die beiden betreffenden Personen, die bislang keine Symptome zeigen, wurden isoliert und haben die Heimreise getrennt von der Mannschaft angetreten. 

Sarah Haferkamp

Corona-Infektionen in Niedersachsen nehmen weiter zu

08:51
04.10.2020
In Niedersachsen stecken sich wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus an. Am Sonntag gab es 121 neue bestätigte Infektionen, die Gesamtzahl der Fälle erreichte damit
21 059, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte. Die Zahl der Genesenen stieg schwächer um lediglich 84 auf 17 793. Landesweit sind seit Beginn der Pandemie 690 nachweislich mit dem Virus infizierte Menschen gestorben.

Im Landkreis Vechta, wo es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einem Alten- und Pflegeheim gekommen ist, gab es in der vergangenen Woche pro 100 000 Einwohner rund 56 neue Fälle. Ein Wert von mehr als 50 ist ein Kriterium für eine mögliche Ausweitung von Schutzmaßnahmen. Der Kreis sah von weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens aber zunächst ab, da sich der Ausbruch klar verorten lasse.

Sarah Haferkamp