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Teile der Niederlande und Schottland zu Corona-Risikogebieten erklärt

19:26
02.10.2020
Die Bundesregierung hat ganz Schottland sowie Teile Englands und weite Teile der Niederlande zu Corona-Risikogebieten erklärt. Die Risikoliste des Robert Koch-Instituts (RKI) wurde am Freitag entsprechend aktualisiert. Es wird erwartet, dass das Auswärtige Amt für alle diese Gebiete noch im Laufe des Abends eine Reisewarnung ausspricht.

Nach Angaben des RKI ist nach dem neuesten Stand die gesamte Niederlande mit Ausnahme der Provinzen Zeeland und Limburg betroffen. In England sind die Regionen North West, North East und Yorkshire and the Humbers nun aus deutscher Sicht Risikogebiete.

Zudem gelten in Österreich das Kleinwalsertal und die Gemeinde Jungholz nicht mehr als Corona-Risikogebiete. Die Enklaven, die nur von Bayern aus erreichbar sind, meldeten in den vergangenen Tagen keine einzige neue Corona-Infektion. Eine Online-Petition mit mehr als 10 500 Unterstützern hatte deshalb Ausnahmeregeln gefordert.

Die Ausweisung zum Risikogebiet und die in aller Regel darauf folgenden Reisewarnungen bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine möglichst große abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Das Gute für den Urlauber: Er kann eine bereits gebuchte Reise stornieren, wenn sein Ziel zum Risikogebiet erklärt wird. Das Schlechte: Rückkehrer aus den Risikogebieten müssen sich testen lassen und in Quarantäne, bis das Ergebnis da ist.

Max Seidenfaden

Berlin-Mitte gilt in Schleswig-Holstein als Risiko-Gebiet

19:19
02.10.2020
Schleswig-Holstein hat den Berliner Bezirk Mitte wegen der Corona-Infektionszahlen als eines vor vier Risikogebieten im Inland ausgewiesen. Erstmals sei das im Falle des Bezirks Mitte am Montag passiert, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag in Kiel. Für Rückkehrer habe das zur Folge, dass diese sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssten. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Aktuell gelten im Norden innerhalb Deutschlands neben Berlin-Mitte drei weitere Städte und Kreise als Risikogebiete: Der Landkreis Rhön-Grabfeld in Bayern und die Städte Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Bereits seit Ende Juni weist das nördliche Bundesland auch Regionen innerhalb Deutschlands als Risikogebiete aus.

Max Seidenfaden

US-Arbeitsmarkt setzt Erholung von Corona-Schock fort

18:43
02.10.2020
Der US-Arbeitsmarkt hat sich im September weiter von seinem schweren Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die Arbeitslosigkeit ging deutlich zurück, die Beschäftigung stieg weiter. Auch die Löhne legten etwas zu. Unter dem Strich deutet der monatliche Arbeitsmarktbericht der Regierung jedoch auf ein abnehmendes Erholungstempo hin. Zudem liegt die Arbeitslosigkeit immer noch deutlich höher als vor der Krise.

Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, ist die Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent im August auf 7,9 Prozent im September gesunken. Der Rückgang fiel damit wesentlich deutlicher aus, als Analysten erwartet hatten. Sie hatten im Schnitt mit einer Quote von 8,2 Prozent gerechnet.

Max Seidenfaden