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20200930103306

Zahl der Arbeitslosen in Bremen sinkt leicht

09:32
30.09.2020
Die Zahl der Arbeitslosen im Bundesland Bremen ist im September erstmals seit Beginn der Corona-Krise gesunken. Wie die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte, ging sie im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent zurück. Insgesamt waren im kleinsten Bundesland 43.332 Menschen arbeitslos gemeldet, die Quote lag bei 11,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Zahl weiter hoch - sie stieg um 20,4 Prozent. Eine positive Entwicklung war jüngst bei den unter 25-Jährigen zu beobachten, dort sank die Zahl der Arbeitslosen um 5,7 Prozent.

Jan-Felix Jasch

Wohl doch keine Öffnung von Diskotheken und Clubs in Niedersachsen

09:21
30.09.2020
Niedersachsen sieht wegen des Anstiegs der Corona-Infektionszahlen von der zunächst ins Auge gefassten Wiedereröffnung von Diskotheken und Clubs vorläufig ab. „Es ist nicht zu erwarten, dass die geöffnet werden“, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Hannover. „Es wird keine größeren Lockerungen geben“, sagte sie mit Blick auf die neue Corona-Verordnung des Landes, die am 9. Oktober in Kraft tritt. Angedachte Lockerungen müssten aus Vorsicht zurückgenommen werden. Der Probebetrieb mit einer begrenzten Zahl von Zuschauern in Fußballstadien laufe aber weiter.

Jan-Felix Jasch

Curevac startet mit nächster Impfstoff-Phase

09:15
30.09.2020
Das Tübinger Biopharmaunternehmen Curevac hat die zweite Phase bei der Prüfung seines Impfstoffkandidaten begonnen. Der erste Teilnehmer der Phase-2a-Studie sei geimpft worden, hieß es in einer Mitteilung vom späten Dienstagabend. Die Studie laufe in Peru und Panama mit 690 gesunden Teilnehmern. Erste Daten werden im vierten Quartal erwartet. Danach plant das Unternehmen den Beginn der entscheidenden Phase-III-Studie mit bis zu 30.000 Teilnehmern.

Jean Stéphenne aus dem Aufsichtsrat von Curevac hatte kürzlich gesagt, dass der Impfstoff in sechs bis neun Monaten verfügbar sein könnte. Das Unternehmen hatte nach der Mainzer Firma Biontec als zweites deutsches Unternehmen die Genehmigung für eine klinische Studie bekommen. Der Impfstoff basiert auf dem Botenmolekül mRNA und regt im Körper die Bildung eines Virus-Eiweißes an. Dies löst eine Immunreaktion aus, die den Menschen vor dem Virus schützen soll. Die Impfstoff-Studie war Mitte Juni angelaufen.

Jan-Felix Jasch