Letztes Update:
20200929201948

Das war am Dienstag, 29. September, wichtig

20:19
29.09.2020
Bremen und Niedersachsen:
  • Am Gymnasium Lemwerder gibt es einen Covid-19-Fall. Die Schüler der höheren Jahrgänge bleiben deshalb zu Hause. Die unteren Jahrgänge werden noch in der Schule unterrichtet. 
  • Niedersachsen ruft inmitten der Corona-Pandemie zur Impfung gegen die Grippe auf. 
  • Das Gesundheitsamt Bremen meldet am Dienstag insgesamt 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Da auch 20 Menschen als genesen gelten, steigt die Zahl der aktiven Neuinfektionen auf 272.
Deutschland und Welt: 

EU-Länder tauschen Daten der Corona-Warn-Apps aus

20:13
29.09.2020
In elf EU-Staaten können Nutzer von Corona-Warn-Apps noch in diesem Herbst ihre Kontakt-Daten anonym länderübergreifend abgleichen und sich so vor möglichen Infektionen warnen lassen. Eine entsprechende Schnittstelle für Smartphones in einer ersten Staatengruppe sei seit Anfang dieser Woche aktiv, hieß es am Dienstag aus Kreisen der Europäischen Kommission in Brüssel. Das Gateway soll am 17. Oktober mit den Datenbeständen der jeweiligen nationalen Corona-Warn-Apps verbunden werden.

Man habe das neue System zunächst mit sechs Ländern getestet - Ziel sei es, bis Mitte oder Ende Oktober dann elf EU-Mitglieder in einer „ersten Welle“ dabei zu haben. Dazu gehören den Angaben zufolge Deutschland, Österreich, Tschechien, Dänemark, Estland, Irland, Italien, Lettland, die Niederlande, Polen und Spanien. Anwender müssen dazu ihre Apps aktualisieren und dem Datenaustausch auf EU-Ebene explizit zustimmen.

Frankreich, wo die Ansteckungen mit dem Coronavirus zuletzt wieder besonders stark zugenommen hatten, ist vorerst nicht darunter, weil sich die Verantwortlichen für ein anderes technisches Konzept entschieden haben. Man hoffe jedoch, dass alle übrigen EU-Länder „so rasch wie möglich“ dazu stoßen können. Ohne Frankreich gebe es bereits in 15 EU-Staaten bereits nationale Corona-Warn-Apps, die im Prinzip kompatibel seien. Drei weitere seien in Arbeit.

Jan-Felix Jasch

Frankreichs Regierung will Gastrobranche unter die Arme greifen

20:05
29.09.2020
Frankreichs Regierung will die unter den Corona-Auflagen leidenden Bars und Restaurants weiter unterstützen. Die Kurzarbeit im Hotel- und Gastrosektor werde bis zum 31. Dezember verlängert und außerdem zu 100 Prozent finanziell ausgeglichen, kündigte die Regierung in Paris am Dienstag an. Die Regelung hätte eigentlich Anfang November auslaufen sollen. Gaststätten- und Hotelverbände lobten zwar die Maßnahme - forderten aber ein Ende der Schließungen ihrer Läden.

In Paris und anderen großen Städten müssen Bars aufgrund der angespannten Corona-Lage um 22 Uhr schließen. Restaurants dürfen ab dieser Zeit nur noch Alkohol zusammen mit einem Essen servieren. In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille sind Restaurants und Bars vorerst sogar komplett geschlossen. Vielerorts hatte es Proteste gegen die Regelungen gegeben.

Jan-Felix Jasch