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Medienberichte: Profifußball in den Niederlanden wieder ohne Publikum

14:14
28.09.2020
Fußballspiele der niederländischen Ehrendivision sollen Medienberichten zufolge vorerst wieder vor leeren Rängen stattfinden. Die Maßnahme soll am Montagabend als Teil neuer Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom Kabinett um Ministerpräsident Mark Rutte erlassen werden, wie die Zeitung „Algemeen Dagblad“ berichtet. An den ersten drei Spieltagen waren Zuschauer in den Stadien zugelassen gewesen, solange sie Abstand hielten und auf Gesänge verzichteten.

Die Zahl der Corona-Infektionen war in den Niederlanden im September stark angestiegen. Am Samstag gab es laut der Universität Johns Hopkins rund 2760 Neuinfektionen in dem Land mit rund 17,5 Millionen Einwohnern. Die täglichen Fallzahlen waren damit höher als in Deutschland, das mehr als vier Mal so viele Einwohner hat.

Jan-Felix Jasch

Offiziell: Supercup zwischen FC Bayern und Dortmund ohne Zuschauer

13:59
28.09.2020
Der deutsche Supercup zwischen Triple-Gewinner FC Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund an diesem Mittwoch (20.30 Uhr/DAZN und ZDF) in München findet ohne Zuschauer statt. Das bestätigte die Stadt München am Montag mit einer Pressemitteilung. Demnach hat dies der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) beschlossen und sich auf ein generelles Vorgehen verständigt, wann Sportveranstaltungen ohne Zuschauer beziehungsweise mit reduzierter Zuschauerzahl stattfinden.

Der Stab bezog sich in seiner Entscheidung auf die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Liegt dieser offiziellen Angaben zufolge in der Landeshauptstadt unter 35, findet die Veranstaltung mit reduzierter Zuschauerzahl statt, nämlich bis zu 20 Prozent der Stadien- oder Hallenkapazität. Liegt der Wert bei 35 oder darüber, sind keine Zuschauer erlaubt. Im Konzept der Deutschen Fußball Liga gilt das Pandemie-Level ab 35 Neuinfektionen pro Woche pro 100 000 Einwohner als hoch.

Jan-Felix Jasch