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Deutscher Filmball fällt 2021 aus

09:27
25.09.2020
Der Deutsche Filmball in München fällt im kommenden Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. „Der Deutsche Filmball bringt die Branche zum Tanzen - daran ist im Moment nicht zu denken“, teilte der Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), Thomas Negele, am Freitag mit. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen. Derzeit sei aber „ein Ball, wie wir ihn kennen, nur schwer vorstellbar“.

Der Deutsche Filmball gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Veranstaltungen der deutschen Filmbranche. 2021 sollte er zum 48. Mal stattfinden. Die Veranstalter hoffen nun darauf, im Jahr 2022 wieder im Münchner Nobelhotel Bayerischer Hof tanzen zu können.

Jan-Felix Jasch

60 Millionen Euro Nothilfe für Studenten gezahlt

08:57
25.09.2020
Der Staat hat in den vergangenen Monaten insgesamt rund 60 Millionen Euro sogenannter Überbrückungshilfe an Studenten gezahlt, die wegen Corona in eine finanzielle Notlage geraten sind. Diese Zahl nannte Achim Meyer auf der Heyde, der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks (DSW), am Freitag in Berlin. Die Studentenwerke sind zuständig für die Bearbeitung der Anträge auf Nothilfe. 135 000 Anträge wurden demnach bisher positiv beschieden, 80 000 Anträge abgelehnt.

„Wir konnten Studierenden in ihrer pandemiebedingten Notlage helfen“, sagte Meyer auf der Heyde. Allerdings habe man leider nicht alle unterstützen können. Bei mehr als der Hälfte der abgelehnten Anträge seien die Betroffenen zwar in einer Notlage gewesen, diese sei aber nicht pandemiebedingt gewesen. „Diese Studierenden sind in einer dauerhaft prekären Notlage.“ Es gebe eine strukturelle Armut, die schon vor der Pandemie virulent gewesen sei. Meyer auf der Heyde forderte für die Betroffenen „dringend eine strukturelle Reform der Studienfinanzierung“.

Jan-Felix Jasch

IG Metall Küste rechnet mit massivem Arbeitsplatzabbau auf Werften

08:37
25.09.2020
Die IG Metall Küste rechnet im deutschen Schiffbau wegen der Corona-Krise mit einem massiven Arbeitsplatzabbau auf den Werften. „Nach den Ankündigungen der Unternehmen sehen wir mehr als ein Drittel der 18 000 Arbeitsplätze auf den deutschen Werften als akut gefährdet an“, erklärte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Freitag in Hamburg bei der Vorstellung der diesjährigen Schiffbauumfrage unter Betriebsräten. Rund die Hälfte der Befragten in 39 Werften geht demnach davon aus, dass in ihren Unternehmen in den nächsten Monaten weitere Arbeitsplätze abgebaut werden. Neue Aufträge seien so gut wie keine eingegangen. Insbesondere im Passagier- und Spezialschiffbau seien die Prognosen düster.

Jan-Felix Jasch