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Corona-Neuinfektionen in Israel bleiben hoch - Über 6800 neue Fälle

07:16
24.09.2020
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt in Israel äußerst hoch. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagmorgen mitteilte, wurden am Vortag 6808 neue Fälle registriert. Das ist nach den 6995 Infektionen vom Dienstag der zweithöchste jemals verzeichnete Wert.

Am Dienstag war zugleich die Marke von 200 000 bekannten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie überschritten worden. Der Wert von 100 000 Fällen war in Israel erst am 20. August erreicht worden. Deutschland hat etwa neunmal so viele Einwohner wie Israel, dort wurden zuletzt 2143 Neuinfektionen binnen 24 Stunden ausgewiesen.

Seit Freitag gilt in Israel ein mindestens dreiwöchiger Lockdown. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Verschärfung für zwei Wochen ab diesem Freitag angekündigt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge stimmte das Kabinett dem Vorhaben zu. Details zu den Plänen lagen zunächst nicht vor.

In Berichten hieß es, neue Einschränkungen würden unter anderem Demonstrationen betreffen. Menschen dürfen demnach nur noch innerhalb eines Radius von einem Kilometer von ihrem Zuhause in Gruppen von maximal 20 Teilnehmern demonstrieren - bei Wahrung eines Abstands von zwei Metern zueinander. Eine Ausnahme soll es unter bestimmten Voraussetzungen für den wöchentlichen Protest nahe der Residenz Netanjahus in Jerusalem geben, wie die Zeitung „Haaretz“ berichtete.

Patrick Reichelt

Autozulieferer Hella bekommt Corona-Folgen weiter zu spüren

06:54
24.09.2020
Der Licht- und Elektronikspezialist Hella hat auch im ersten Quartal seines neuen Geschäftsjahrs 2020/2021 unter den Folgen der Corona-Krise gelitten. Während der Umsatz im Zeitraum Juni bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro absackte, brach das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) um rund die Hälfte auf 56 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Lippstadt mitteilte.

Unter dem Strich stand wegen hoher Rückstellungen für Umbaumaßnahmen in Deutschland ein Verlust von 87 Millionen Euro zu Buche. Ein Jahr zuvor hatte Hella noch einen Überschuss von 77 Millionen Euro erwirtschaftet. Seine Prognose für das seit Juni laufende neue Geschäftsjahr bestätigte der Autozulieferer. Demnach erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz von rund 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro.

Patrick Reichelt