Letztes Update:
20200924165300

2143 Corona-Neuinfektionen in Deutschland registriert

04:21
24.09.2020
Erneut liegt die Zahl der neuen Corona-Infektionen in Deutschland über der Schwelle von 2000. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2143 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen bekanntgab. Am Samstag war mit 2297 neuen Corona-Infektionen der höchste Wert seit April erreicht worden. Allerdings hatte damals die Zahl der Tests noch deutlich niedriger gelegen.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen mindestens 278 070 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 24.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9428. Das sind 19 mehr als am Vortag. Rund 246 900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

Jan-Felix Jasch

Kapitel

Mittwoch, 23. September

Was am 23. September wichtig war

20:26
23.09.2020
Bremen und Region: 
  • Die Zahl der Corona-Infektionen in Bremen ist am Mittwoch um zwölf Personen auf 2262 gestiegen. Da gleichzeitig aber auch 19 Personen als genesen gemeldet wurden, sinkt die Zahl der aktiven Infektionen auf 151.
  • Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen in Niedersachsen will die Landesregierung erst kurz vor Oktoberbeginn entscheiden, ob zum Monatsanfang weitere Lockerungen in Kraft treten. 
  •  Ab Oktober sollen Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen in Niedersachsen ein neues Kreditprogramm nutzen können, um besser mit den Corona-Einbußen fertig zu werden.

Deutschland und Welt:
  • Die Bundesregierung hat Regionen in elf Ländern der Europäischen Union wegen steigender Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Darunter sind auch Gebiete in den Nachbarländern Dänemark, Tschechien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden. Das geht aus der am Mittwochabend aktualisierten Liste des Robert-Koch-Instituts hervor. Insgesamt sind damit nun schon 14 von 27 EU-Mitgliedstaaten wieder ganz oder teilweise als Corona-Risikogebiete ausgewiesen. 
  • Die Entwickler der Corona-Warn-App ziehen nach 100 Tagen eine positive Bilanz. In keinem anderen westlichen Land wurde eine vergleichbare App so häufig heruntergeladen wie die Anwendung des Robert Koch-Instituts.
  • Bundesaußenminister Heiko Maas hat sich wegen der Corona-Infektion eines seiner Personenschützer in Quarantäne begeben. 
  • Kremlchef Wladimir Putin hat einen weiteren russischen Impfstoff gegen das Coronavirus in Aussicht gestellt. Das zweite Mittel werde bald in Russland registriert, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge am Mittwoch in Moskau
  • Im Rennen um einen Corona-Impfstoff hat nun auch der US-Hersteller Johnson & Johnson die letzte und entscheidende Phase der klinischen Tests gestartet. Das Unternehmen hofft, dass Anfang 2021 die ersten Dosen des Impfstoffs „für den Notfallgebrauch“ zur Verfügung stehen.

Sarah Haferkamp