Letztes Update:
20200917195424

Serbien: Registrierungspflicht für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten

19:32
17.09.2020
Das serbische Gesundheitsministerium führt eine elektronische Registrierungspflicht für Bürger ein, die aus einem als Corona-Risikogebiet eingestuften Land zurückkehren. Konkret bedeutet das, dass Serben, die aus Kroatien, Bosnien-Herzegowina oder Montenegro in ihre Heimat zurückkehren, einen Fragebogen ausfüllen müssen, der auf der Webseite des Gesundheitsministeriums zugänglich ist.

Der Fragebogen diene dazu, dass das Gesundheitssystem rasch reagieren kann, wenn Reiserückkehrer Symptome aufweisen, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, berichteten serbische Medien am Donnerstag. Die Maßnahme tritt an diesem Freitag um 18.00 Uhr (MESZ) in Kraft. Weiterhin bestehen für Rückkehrer keine einschränkenden Auflagen wie Quarantäne oder Vorlage eines negativen Corona-Tests.

Vor allem Montenegro wird von den Serben als Urlaubsziel geschätzt. In Kroatien und Bosnien haben viele von ihnen Angehörige. Alle diese Länder gehörten früher zu Jugoslawien.

Michael Rabba

Niedersachsen will wieder Privatfeiern mit bis zu 500 Teilnehmern erlauben

19:17
17.09.2020
In Niedersachsen sollen Privatfeiern von Oktober an wieder mit bis zu 500 Menschen erlaubt sein, wenn alle Teilnehmer die ganze Zeit sitzen. Findet die Party vor allem im Stehen statt, sind drinnen bis zu 50 und draußen bis zu 100 Teilnehmer erlaubt. Das geht aus dem neuen Entwurf für die Corona-Verordnung hervor.

Auch andere Veranstaltungen sollen mit bis zu 500 Teilnehmern zulässig sein, wenn alle sitzen und Abstand gehalten wird. Großveranstaltungen wie Konzerte, Messen oder Märkte können dem Entwurf zufolge auch mit mehr als 500 Menschen erlaubt werden - dann müssen sich die Veranstalter aber eine Genehmigung holen, die widerrufen werden kann, wenn sich die Corona-Lage ändert. Auch Discos und Clubs sollen wieder öffnen dürfen - draußen mit bis zu 200 Menschen, in Innenräumen mit maximal 100 und einem Alkoholverbot ab 18.00 Uhr, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet.

Michael Rabba