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Wegen Corona: Internationaler Skiverband passt Rennkalender an

16:58
16.09.2020
Der Internationale Skiverband Fis hat angesichts der weltweit dynamischen Corona-Lage Veränderungen in seinem Rennkalender für die alpine Weltcup-Saison 2020/2021 vorgenommen. Laut Mitteilung vom Mittwoch ist geplant, sowohl Speed- als auch Technikrennen sowie Damen- und Herrenwettbewerbe möglichst getrennt voneinander durchzuführen. Mehrere Rennen wurden neu terminiert und/oder durch andere ersetzt.

Eine der ersten Änderungen betrifft das Wochenende im finnischen Levi, wo die Damen am 21. und 22. November nun zwei Slalomrennen austragen sollen. Der Parallelwettbewerb der Herren in Alta Badia (Italien) am 21. Dezember soll durch einen Slalom ersetzt werden. In Adelboden (Schweiz) ist am 8. Januar noch ein weiterer Riesenslalom geplant. Die Damen sollen bereits am 5. und 6. Dezember in St. Moritz zwei Super-G-Rennen fahren. Ursprünglich wären sie erst eine Woche später in der Schweiz an den Start gegangen.

Insgesamt sind bei den Herren 39 und bei den Frauen 35 Weltcup-
Rennen geplant. Die Wettbewerbe in Übersee waren schon vor Wochen abgesagt worden. Anfang Oktober soll der Terminkalender vom Fis-Council endgültig verabschiedet werden. Der Startschuss für die neue Alpin-Saison fällt am 17. und 18. Oktober mit den Rennen in Sölden (Österreich).

Ina Schulze

15 neue Corona-Infektionen in Bremen

16:09
16.09.2020
Im Land Bremen haben sich 15 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das geht aus einer Meldung des Senats hervor. Demnach zählt das Land Bremen aktuell 2174 bestätigte Corona-Fälle. 1983 sind demnach wieder genesen, 59 an ihrer Covid-19-Infektion verstorben. Im Land Bremen müssen aktuell acht Personen stationär versorgt werden. Eine der stationär versorgten Personen muss auf einer Intensivstation behandelt und beatmet werden.

Ina Schulze

Corona-Ausbruch in Garmisch: Auch US-Armee untersucht den Fall

15:30
16.09.2020
Nach mehreren Corona-Fällen im Bereich der US-Streitkräfte in Garmisch-Partenkirchen untersucht auch die US-Armee den Fall. „Es gibt eine Untersuchung der Umstände durch die US-Armee“, sagte ein Sprecher der US-Streitkräfte in Bayern am Mittwoch. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet.

Hintergrund ist der Fall einer infizierten 26-jährigen Amerikanerin, die in dem Hotel „Edelweiss Lodge“ der US-Streitkräfte für Soldaten und deren Familien arbeitete. In der „Edelweiss Lodge“ gab es nach Angaben des Landratsamtes vom Dienstag insgesamt 25 bestätigte Corona-Infektionen. Ob die Frau die erste Infizierte war, ist aber offen. Das Hotel wurde bereits am Montag für zwei Wochen geschlossen.

Seit Montag ermittelt die Staatsanwaltschaft München II gegen die 26-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Sie war vergangene Woche trotz Krankheitssymptomen und Quarantäneauflage durch Bars in der Marktgemeinde am Fuß der Zugspitze gezogen. Ihr droht womöglich auch ein Bußgeld wegen Verstoßes gegen Quarantäneauflagen.

Hunderte Menschen hatten sich daraufhin auf das Corona-Virus testen lassen, von rund 740 Tests waren aber nur drei positiv. Bei den Betroffenen gibt es eine Verbindung zu der Frau: Es handelt sich um einen Mitarbeiter einer Bar, in der die 26-Jährige unterwegs war, sowie um zwei Gäste eines anderen Pubs, die zur selben Zeit wie die Frau dort waren. 

Ina Schulze