Letztes Update:
20200910194143

Pulitzer-Preise: Teilnahmeregeln wegen Corona geändert

19:34
10.09.2020
Die Organisatoren der renommierten Pulitzer-Preise haben in der Corona-Krise die Teilnahmeregeln für Theater-Autoren geändert. Für die Auszeichnung im kommenden Jahr seien nach wie vor Stücke zulässig, die zwischen Januar und Dezember 2020 aufgeführt wurden, teilten die Organisatoren am Donnerstag in New York mit. Weil wegen der Pandemie aber ein Großteil der Bühnen schließen musste, seien nun auch Stücke zulässig, deren Aufführungen verschoben oder ganz abgesagt werden mussten - oder solche, die nicht in Theatern, sondern beispielsweise unter freiem Himmel oder im Internet aufgeführt wurden.

Die seit mehr als 100 Jahren vergebenen Pulitzer-Preise gehören zu den renommiertesten Auszeichnungen vor allem im Journalismus, aber auch für Literatur, Musik und Theater. Die Preisträger bestimmt eine Jury, die an der New Yorker Columbia-Universität angesiedelt ist.

Stimmen für Ausfallfonds für Film- und TV-Produktionen mehren sich

18:57
10.09.2020
Aus den Bundesländern mehren sich die Stimmen für einen Ausfallfonds für Film- und Fernsehproduktionen in der Corona-Pandemie. Berlin erwägt dafür bis zu 10 Millionen Euro und Brandenburg plant voraussichtlich bis zu 6 Millionen Euro, wie das Medienboard Berlin-Brandenburg als Fördergesellschaft der beiden Länder am Donnerstag in Potsdam ankündigte.

Den Ausfallfonds gibt es noch nicht, aber es laufen Überlegungen, einen solchen einzurichten. Das Geld soll Sicherheit für die Film- und Fernsehbranche geben bei möglichen Ausfällen der Produktion und Drehs inmitten der Corona-Pandemie.

Der Chef der Berliner Senatskanzlei, Christian Gaebler, betonte in einer Mitteilung, man arbeite „mit Hochdruck“ an einer Lösung, um einen Länderfonds für Filmausfälle einzurichten.

Pandemie reißt Milliarden-Loch in den Staatshaushalt

18:30
10.09.2020
Die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise ist in Sicht - kommt aber zögerlicher als gedacht. Bund, Länder und Kommunen müssen daher im kommenden Jahr noch einmal mit deutlich weniger Steuereinnahmen auskommen, als noch im Mai erwartet. Wie das Finanzministerium am Donnerstag bekanntgab, rechnen die Steuerschätzer damit, dass 19,6 Milliarden Euro weniger in die Staatskassen fließen als gedacht. Erst 2022 könne das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden. Vor allem die Wirtschaft warnt nun, das Loch nicht durch Steuererhöhungen auszugleichen.

Michael Rabba