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20200909202918

Niedersachsen bietet freiwillige Corona-Tests für Lehrkräfte an

16:35
09.09.2020
Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Mitarbeiter an niedersächsischen Schulen können sich freiwillig auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Dazu haben das Kultusministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) einen Vertrag geschlossen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) stellt das Angebot an diesem Donnerstag (13.15 Uhr) in Hannover vor. Die Corona-Tests stehen den rund 100 000 Landesbediensteten in den Schulen zur Verfügung, städtische Angestellte wie Hausmeister können das Angebot nicht wahrnehmen, wie ein Ministeriumssprecher sagte.

Tonne hatte bereits zum Start des neuen Schuljahres die freiwilligen Tests für Lehrer angekündigt, aber davon gesprochen, dass zunächst Reiserückkehrer aus Risikoländern Priorität hätten. Seit den Sommerferien werden wieder komplette Klassen unterrichtet, innerhalb definierter Gruppen muss das Abstandsgebot nicht eingehalten werden. Laut Kultusministerium ist derzeit landesweit nur ein Gymnasium im Landkreis Osnabrück von einer coronabedingten Schließung betroffen. An mehreren Schulen mussten einzelne Klassen wegen Corona-Fällen in Quarantäne.

Patricia Friedek

Neun weitere Fälle in Bremen

16:07
09.09.2020
Das Gesundheitsressort hat neun neue Infektionen für Bremen gemeldet. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 2097, wovon 1890 (+16) wieder genesen sind. Die Zahl der Gestorbenen bleibt bei 58.

Im Land Bremen müssen aktuell neun Personen stationär versorgt werden. Eine der stationär versorgten Personen muss auf Intensivstationen behandelt werden und wird beatmet.  Bei einer Person muss der Gesundheitszustand als schlecht oder kritisch beschrieben werden.

Patrick Reichelt

Hamburg: Maskenverweigerern drohen 80 Euro Bußgeld

15:50
09.09.2020
Für Maskenverweigerer wird es ab sofort in Hamburg teurer. Wer ab Donnerstag im öffentlichen Raum ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, muss ein Bußgeld von 80 Euro zahlen. Dies gilt sowohl für Masken-Totalverweigerer als auch für Menschen, die den Schutz nicht ordnungsgemäß angelegt haben, wie der Senat mitteilte. Bislang drohte allein in Bussen und Bahnen eine Vertragsstrafe von 40 Euro. Nun ist ein Verstoß gegen die Maskenpflicht überall im öffentlichen Raum, also beispielsweise auch beim Einkaufen, bußgeldbewehrt, und überall werden 80 Euro fällig.

Patricia Friedek