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20200909114235

35 registrierte Corona-Neuinfektionen in Hamburg

11:08
09.09.2020
Die Zahl der neu registrierten Corona-Infizierten in Hamburg hat sich innerhalb eines Tages um 35 erhöht. Die Gesamtzahl der bestätigten Covid-19-Fälle stieg damit am Mittwoch auf 6625, wie die Gesundheitsbehörde auf ihrer Homepage mitteilte. Am Dienstag waren noch 66 neue Fälle registriert worden.

Die Zahl der an Covid-19 gestorbenen Menschen in Hamburg liegt nach Angaben des Instituts für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Eppendorf unverändert bei 236. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Mittwoch wie schon am Vortag 267 Tote an.

Max Seidenfaden

Hilfsorganisation warnt vor Coronavirus in Moria

10:47
09.09.2020
Angesichts der Brände im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos warnt die Hilfsorganisation International Rescue Committee (IRC) vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus. „Natürlich bleibt COVID-19 ein großes Risiko. Die Regierung hat deshalb den Ausnahmezustand ausgerufen. Es müssen nun sichere Unterkünfte eingerichtet und Corona-Massentests durchgeführt werden, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern“, sagte die IRC-Landesbeauftragte in Griechenland, Dimitra Kalogeropoulou, am Mittwoch. Die Evakuierung des Lagers berge nun neue gesundheitliche Gefahren. Mindestens 35 Menschen in dem überfüllten Lager waren zuvor positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden.

Max Seidenfaden

Niedersachsen plant Anfang Oktober keine großen Corona-Lockerungen

10:35
09.09.2020
 Angesichts der Infektionslage plant Niedersachsen bei der Neuauflage der Corona-Regeln Anfang Oktober bislang keine einschneidenden Lockerungen. Auch weil der Herbst und die übliche Grippesaison bevorsteht, werde man an dem bisherigen vorsichtigen Kurs festhalten, sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch in Hannover. Die Corona-Verordnung solle noch einfacher und verständlicher gefasst werden. Mögliche Lockerungen könne es etwa bei der bislang auf 50 begrenzten Teilnehmerzahl bei Hochzeiten und möglicherweise auch anderen privaten Feiern geben.

Das Sozialministerium warnte davor, von einer Entspannung der Infektionslage zu sprechen. Bei landesweit rund 100 Menschen täglich werde derzeit eine Neuinfektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen, sagte eine Ministeriumssprecherin. Zahlreiche davon entständen, weil die Betroffenen gesellschaftliche Ereignisse besucht hätten. Mit dem Ende der Sommerferien spielten Reiserückkehrer keine große Rolle mehr. „Von Entwarnung würde ich nicht sprechen.“

Es werde bald auf einem „Weihnachtsmarktgipfel“ geprüft, unter welchen Umständen eingeschränkte Weihnachtsmärkte organisiert werden könnten, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Ein Alkoholverbot auf solchen abgespeckten Weihnachtsmärkten sei nicht geplant, betonte die Regierungssprecherin. Glühwein solle es auf jeden Fall geben.

Max Seidenfaden