Letztes Update:
20200905084800

Parteitag mit Corona-Abstand

07:45
05.09.2020
Kurz und schmucklos: So wird es an diesem Sonnabend ab 10 Uhr im BLG-Forum zugehen, wenn sich der SPD-Unterbezirk Bremen-Stadt zu seinem Parteitag trifft. Ein Großteil der insgesamt 26 Anträge wurde bereits in einer großen Video-Schalte vorab diskutiert, um die Beratungszeit in der Überseestadt zu verkürzen. Alle Teilnehmer sitzen im Mindestabstand von 1,5 Metern, die traditionellen Reden von Ehrengästen sind gestrichen. Die Wahl des Vorstandes, seiner Stellvertreter und der weiteren Vorstandsämter ist der Hauptgrund, warum die Delegierten zusammenkommen. "Eigentlich war der Parteitag für März geplant, wir mussten ihn wegen des Shutdowns absagen", sagt der Vorsitzende Falk Wagner. "Wir müssen in diesem Jahr noch wählen, haben unsere Amtszeit schon jetzt überdehnt."

Sarah Haferkamp

Nach Corona-Grenzsperre: Geschäftsreisende dürfen doch nach Ungarn

07:17
05.09.2020
Trotz der seit vorigem Dienstag geltenden, coronabedingten Einreisesperre für Ausländer dürfen seit Samstag Geschäftsreisende nun doch wieder uneingeschränkt nach Ungarn fahren. Dies geht aus einer Novelle der diesbezüglichen Regierungsverordnung hervor, die am Freitagabend im Ungarischen Amtsblatt erschien. Demnach können ausländische Geschäftsleute und Personen, die einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, ohne Quarantäne und Corona-Test in Ungarn einreisen und sich dort aufhalten.

Die Betreffenden müssen bei der Einreise den geschäftlichen oder wirtschaftlichen Zweck ihrer Reise glaubhaft machen können. Wie dies zu geschehen hat, geht aus der Verordnung nicht hervor. In der ursprünglichen Version, die bis Freitag galt, war vorgesehen, dass nur jene Geschäftsleute von der Einreisesperre ausgenommen sind, die zu einer ungarischen Tochterfirma oder Niederlassung ihres ausländischen Unternehmen reisten.

Touristische Reisen nach Ungarn sind weiterhin nicht gestattet. Weiterhin möglich bleibt hingegen die Durchreise durch Ungarn ohne Aufenthalt im Land und entlang vorgeschriebener Transitkorridore. Die Regierung in Budapest begründet die strengen Regeln mit der zuletzt stark angestiegenen Zahl an Corona-Fällen.

Sarah Haferkamp