Letztes Update:
20200903130023

DFL und DFB begleiten mehrere Corona-Studien - auch zu Fan-Verhalten

12:58
03.09.2020
Die Deutsche Fußball Liga und der Deutsche Fußball-Bund werden sich im „finanziell signifikanten“ Umfang an mehreren Studien zur Coronavirus-Pandemie beteiligen und diese wissenschaftlich begleiten. Das kündigte DFL-Chef Christian Seifert am Donnerstag in Frankfurt/Main an. Konkret geplant sind Studien, die Aufschlüsse zur Wiederzulassung von Zuschauern in die Stadien liefern könnten, beispielsweise zu „konkreten Ansteckungsgefahren bei verschiedenen Zuschauerszenarien“, sagte Seifert. „Die Studien beginnen so schnell wie möglich. Wir gehen davon aus, dass wir nach dem Start des Spielbetriebs so schnell als möglich die ersten Ergebnisse vorlegen können.“

Weiterhin sollen Zuschauerbewegungen innerhalb und außerhalb der Stadien erforscht werden. Eine weitere Studie soll sich auf Aerosole in geschlossenen Räumlichkeiten fokussieren, eine andere auf die Erarbeitung von alternativen Testverfahren. Die gewonnen Erkenntnisse sollen „so früh wie möglich“ mit allen interessierten Partien geteilt werden, sagte Seifert. Das gelte insbesondere auch für den gesamten Kultur- und Veranstaltungsbereich.

Stefanie Heitmann

Behörde: Strafe für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen wirkt

11:55
03.09.2020
Zehn Tage nach Einführung der 40 Euro-Strafe für Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen ziehen die Hamburger Verkehrsbetriebe (HVV) und die Verkehrsbehörde eine positive Bilanz. „Dass die Tragedisziplin nun wieder deutlich zugenommen hat, zeigt, dass die Einführung der Vertragsstrafe richtig und notwendig war.“, sagte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) am Donnerstag.

Nach dem Ende der Sommerferien war die Bereitschaft, dauerhaft eine Mund-Nasen-Bedeckung an Bahnsteigen sowie in Bussen und Bahnen zu tragen, nach HVV-Angaben gesunken. Demnach trugen bei Kontrollen in der Spitze bis zu 15 Prozent der Fahrgäste ihre Alltagsmaske nicht oder nicht richtig.

Als Reaktion wird daher seit dem 24. August eine Vertragsstrafe in Höhe von 40 Euro verhängt, sobald ein Fahrgast die Maske nicht ordnungsgemäß über Mund und Nase trägt. Gut eine Woche nach der Einführung liege die Tragequote im Durchschnitt aktuell wieder bei rund 95 Prozent, hieß es.

Patrick Reichelt