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20200902061426

Sachsen-Anhalt erlaubt 2500 Fans bei Testspiel Magdeburg-Wolfsburg

19:46
01.09.2020
Der Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg darf am Wochenende ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg vor 2500 Zuschauern austragen. Die Landesregierung erteilte eine entsprechende Sondergenehmigung, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Damit ermöglicht das Land, dass der 1. FC Magdeburg vor deutlich größerer Fankulisse auflaufen darf, als es die aktuellen Corona-Regeln eigentlich erlauben. Laut Verordnung sind maximal 1000 Teilnehmer an der frischen Luft erlaubt, jedoch explizit Ausnahmen für Sportveranstaltungen möglich. Bei diesen Sonderfällen müssen neben dem zuständigen Gesundheitsministerium der Stadt auch das Gesundheits- und Innenministerium dem Corona-Schutzkonzept zustimmen.

Offen ist weiterhin, vor wie vielen Heimfans der FCM in die erste Runde des DFB-Pokals starten darf. Der Verein beantragte 7500 Zuschauer für das Spiel am 13. September gegen den Zweitligisten SV Darmstadt 98. „Dazu haben wir noch keine Entscheidung getroffen, werden das wohl aber nicht in dieser Höhe genehmigen“, sagte Grimm-Benne. Das Land wolle zunächst die Erfahrungen mit dem Fangeschehen beim Freundschaftsspiel gegen Wolfsburg auswerten.

Patrick Reichelt

Apple und Google bauen Corona-Warntechnik in Betriebssysteme ein

18:45
01.09.2020
Apple und Google geben Regierungen die Möglichkeit, eine Corona-Warn-Infrastruktur auf Smartphones auch ohne eine gesonderte App aufzusetzen. Google integriert dafür die nötige Funktionalität direkt in das Betriebssystem Android, Apple in die Version 13.7 des iOS-Systems seiner iPhones. Die Nutzer werden gefragt, ob sie an der Nachverfolgung teilnehmen wollen. Bestehende Corona-Warn-Apps werden weiterhin funktionieren, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten.

Die Technologie soll helfen, die Coronavirus-Ausbreitung zu stoppen, indem Nutzer gewarnt werden, wenn sie sich neben einer infizierten Person aufhielten. Smartphones, auf denen die Funktion aktiviert wurde, tauschen untereinander Bluetooth-Schlüssel aus. Nach aktuellen Vorgaben der Gesundheitsbehörden gibt es eine Warnung, wenn sich herausstellt, dass man sich 15 Minuten lang in der Nähe eines Infizierten aufhielt. Die Dauer und die Entfernung können von den Behörden angepasst werden. Ein Erfolg der Apps hängt auch davon ab, dass Nutzer ihre positiven Ergebnisse eines Corona-Apps in der App teilen. Der Abgleich der Schlüssel wird dabei nur auf den Smartphones durchgeführt, um den Datenschutz zu gewährleisten.