Der Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg darf am Wochenende ein Freundschaftsspiel gegen den VfL Wolfsburg vor 2500 Zuschauern austragen. Die Landesregierung erteilte eine entsprechende Sondergenehmigung, wie Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur sagte.
Damit ermöglicht das Land, dass der 1. FC Magdeburg vor deutlich größerer Fankulisse auflaufen darf, als es die aktuellen Corona-Regeln eigentlich erlauben. Laut Verordnung sind maximal 1000 Teilnehmer an der frischen Luft erlaubt, jedoch explizit Ausnahmen für Sportveranstaltungen möglich. Bei diesen Sonderfällen müssen neben dem zuständigen Gesundheitsministerium der Stadt auch das Gesundheits- und Innenministerium dem Corona-Schutzkonzept zustimmen.
Offen ist weiterhin, vor wie vielen Heimfans der FCM in die erste Runde des DFB-Pokals starten darf. Der Verein beantragte 7500 Zuschauer für das Spiel am 13. September gegen den Zweitligisten SV Darmstadt 98. „Dazu haben wir noch keine Entscheidung getroffen, werden das wohl aber nicht in dieser Höhe genehmigen“, sagte Grimm-Benne. Das Land wolle zunächst die Erfahrungen mit dem Fangeschehen beim Freundschaftsspiel gegen Wolfsburg auswerten.