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20200901174737

Saunen sollen in Bremen wieder öffnen dürfen

13:25
01.09.2020
Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) hat in einer Pressekonferenz des Bremer Senats weitere Änderungen an der Coronaverordnung bekannt gegeben. So sollen ab Donnerstag unter bestimmten Voraussetzungen Saunen wieder öffnen dürfen. Man habe sich die Erfahrung anderer Bundesländer zunutze gemacht, wo Saunen wieder öffnen dürfen.

 

Patrick Reichelt

Österreich hofft auf erste Corona-Impfungen im Januar

13:10
01.09.2020
Bei gutem Verlauf hält Österreich erste Impfungen mit einem Corona-Impfstoff im Januar für möglich. Impfdosen aus dem vergangene Woche von der EU abgeschlossenen Vertrag mit dem Hersteller AstraZeneca könnten bei rechtzeitiger behördlicher Zulassung bereits um den Jahreswechsel an die Staaten geliefert werden. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Dienstag in Wien. Auch auf die Impfstoffe weiterer Hersteller hoffe man zum Jahresanfang. Grundvoraussetzung sei, dass die Zusagen der Firmen eingehalten würden, zudem müssten die Marktzulassungen rechtzeitig erfolgen.

Die EU-Kommission hatte vergangene Woche den Abschluss eines Vertrags über das Recht zum Kauf von bis zu 400 Millionen Dosen eines möglichen Impfstoffs des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca bekanntgegeben. Der noch nicht abschließend getestete Impfstoff könnte im Fall einer Zulassung für alle 27 EU-Staaten erworben und dann nach Einwohnerzahl und Bedarf verteilt werden. Die Kommission verhandelt mit weiteren Herstellern über ähnliche Verträge, darunter Sanofi und GSK, Johnson&Johnson, Curevac und Moderna.

Max Seidenfaden

Hamburger Fischmarkt gerettet: Mittags statt frühmorgens

11:57
01.09.2020
Fünf Monate war der Hamburger Fischmarkt wegen der Corona-Krise geschlossen - jetzt soll der traditionsreiche Markt im Oktober wieder öffnen. Das sieht zumindest ein Konzept vor, das der Bezirk Altona zusammen mit der Gesundheitsbehörde erarbeitet hat und das demnächst verabschiedet werden soll, wie das Bezirksamt am Dienstag in Hamburg mitteilte. Fisch, Obst und Gemüse sollen aber nicht mehr wie gewohnt frühmorgens, sondern künftig sonntags von 11 bis 15 Uhr verkauft werden. Zuvor hatte «Bild» berichtet.

Seit Mitte März müssen Touristen und Hamburger wegen der Corona-Pandemie auf den 300 Jahre alten Hamburger Fischmarkt verzichten. Üblicherweise sind dort etwa 120 Marktstände aufgebaut. Viele Nachtschwärmer sind nach einem Abend auf dem Kiez direkt zum Fischmarkt gegangen. Diese Möglichkeit soll es nun nicht mehr geben, da die Behörde befürchtete, dass die Corona-Regeln unter den Partygängern nicht immer eingehalten werden.

Das neue Schutzkonzept sieht höchstens 500 Besucher und 60 Händler vor. Das Gelände soll umzäunt werden mit einem getrennten Ein- und Ausgang und einer Einbahnstraßen-Regelung. Zum Start sollen 20 Sicherheitskräfte den Einlass regeln und auf die Einhaltung der Abstandsregeln achten.

Max Seidenfaden